Har­le­kin­schre­cke (Zono­ce­rus varie­ga­tus)


Die Har­le­kin­schre­cke ist ein far­ben­präch­ti­ger, auf­fäl­li­ger Heu­schre­cken­ver­tre­ter, der in Afri­ka eine beson­de­re öko­lo­gi­sche und kul­tu­rel­le Bedeu­tung hat. Mit ihrem leuch­ten­den Grün, Gelb und Schwarz erin­nert sie an ein leben­di­ges Mosa­ik – daher stammt auch ihr Name. Trotz ihrer Schön­heit gilt sie in vie­len Regio­nen als ernst­zu­neh­men­der Schäd­ling, da sie gan­ze Fel­der kahl­fres­sen kann. Gleich­zei­tig ist sie aber auch ein fas­zi­nie­ren­des Bei­spiel für che­mi­sche Abwehr­stra­te­gien und die Anpas­sungs­fä­hig­keit von Insek­ten. In die­sem Por­trät erfährst Du alles Wich­ti­ge über die Har­le­kin­schre­cke – von ihrem Kör­per­bau über ihr Ver­hal­ten bis hin zu ihrer Rol­le im Öko­sys­tem.

Harlekinschrecke (Zonocerus variegatus)
Har­le­kin­schre­cke (Zono­ce­rus varie­ga­tus) - Chris­tia­an Kooy­man, Public domain, via Wiki­me­dia Com­mons

Wich­ti­ge Eigen­schaf­ten der Har­le­kin­schre­cke

Der fol­gen­de Steck­brief soll Dir einen ers­ten Über­blick über Har­le­kin­schre­cke geben:

Wis­sen­schaft­li­cher NameZono­ce­rus varie­ga­tus
Fami­liePyr­go­mor­phi­dae (Bunt- oder Har­le­kin­schre­cken)
Grö­ßeca. 4–6 cm
Gewichtweni­ge Gramm
Lebens­er­war­tungmeh­re­re Mona­te, sel­ten über ein Jahr
Ver­brei­tungSub­sa­ha­ra-Afri­ka
Lebens­raumSavan­nen, Busch­land, Acker­flä­chen, Gär­ten, Wald­rän­der
Nah­rungüber­wie­gend Pflan­zen; u. a. Mani­ok, Süß­kar­tof­fel, diver­se Wild­pflan­zen
Fort­pflan­zungEiab­la­ge in den Boden; meh­re­re Ent­wick­lungs­sta­di­en (Nym­phen)
Sozi­al­ver­hal­tenteil­wei­se gesel­lig, bil­det lokal dich­te Grup­pen
Kom­mu­ni­ka­ti­onvor allem visu­el­le Signa­le, che­mi­sche Abwehr­stof­fe
Beson­de­re Merk­ma­leauf­fäl­li­ge Warn­fär­bung, gif­ti­ge Pflan­zen als Nah­rung, che­mi­sche Selbst­ver­tei­di­gung
Rol­le im Öko­sys­temPflan­zen­fres­ser, Beu­te für Vögel und Rep­ti­li­en, kann Bestands­re­gu­la­ti­on beein­flus­sen
Gefähr­dungnicht gefähr­det; Bestän­de regio­nal stark schwan­kend

Äuße­re Merk­ma­le der Har­le­kin­schre­cke

Die Har­le­kin­schre­cke gehört zu den far­ben­frohs­ten Heu­schre­cken Afri­kas. Schon beim ers­ten Blick fal­len Dir ihre kräf­ti­gen Far­ben auf: ein Mix aus Grün, Gelb, Schwarz und manch­mal Rot, der an ein kunst­voll bemal­tes Kos­tüm erin­nert. Die­se soge­nann­te Warn­fär­bung (Apo­se­ma­tis­mus) dient dazu, Fress­fein­de abzu­schre­cken, denn die Schre­cke ist dank ihrer Nah­rung teil­wei­se gif­tig.

Der Kör­per­bau ist kom­pakt und kräf­tig. Die Flü­gel sind zwar vor­han­den, aber bei die­ser Art nur begrenzt funk­ti­ons­fä­hig, wes­halb die Har­le­kin­schre­cke kaum fliegt. Statt­des­sen bewegt sie sich meist schrei­tend oder hüp­fend fort. Ihre Hin­ter­bei­ne sind kräf­tig ent­wi­ckelt, aber nicht so extrem spring­stark wie bei man­chen ande­ren Heu­schre­cken­ar­ten.

Die Füh­ler sind rela­tiv kurz und keu­len­för­mig, was eines der typi­schen Merk­ma­le der Fami­lie Pyr­go­mor­phi­dae ist. Die Augen sind groß und ermög­li­chen eine gute Rund­um­sicht, was für ein Tier, das oft in offe­nen Land­schaf­ten lebt, über­le­bens­wich­tig ist.

Beson­ders auf­fäl­lig sind auch die Nym­phen: Die Jung­tie­re sind noch inten­si­ver gefärbt, oft mit star­kem Blau-Anteil, und wir­ken fast schon wie klei­ne, leuch­ten­de Schmuck­stü­cke zwi­schen den Pflan­zen.

Arten und Ver­brei­tung der Har­le­kin­schre­cke

Die Har­le­kin­schre­cke (Zono­ce­rus varie­ga­tus) ist eine von zwei Haupt­ar­ten der Gat­tung Zono­ce­rus. Die zwei­te Art, Zono­ce­rus ele­gans, kommt vor allem im süd­li­chen Afri­ka vor und ist eben­falls far­ben­präch­tig, aber anders gemus­tert.

Zono­ce­rus varie­ga­tus selbst ist weit ver­brei­tet und in gro­ßen Tei­len West-, Zen­tral- und Ost­afri­kas zu fin­den. Ihre Ver­brei­tung umfasst sowohl feuch­te wie auch tro­cke­ne Savan­nen­zo­nen, und sie hat sich her­vor­ra­gend an vom Men­schen ver­än­der­te Lebens­räu­me ange­passt. Acker­land, Gär­ten oder klei­ne Wald­lich­tun­gen – all das nutzt die Har­le­kin­schre­cke pro­blem­los, solan­ge aus­rei­chend Nah­rung vor­han­den ist.

In man­chen Regio­nen tre­ten die Tie­re in beson­ders hoher Zahl auf, was lokal zu mas­si­ven Schä­den in der Land­wirt­schaft füh­ren kann. Die­se Popu­la­ti­ons­schwan­kun­gen hän­gen meist mit kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen, Pflan­zen­wachs­tum und dem Vor­han­den­sein von Fein­den zusam­men.

Lebens­raum der Har­le­kin­schre­cke

Die Har­le­kin­schre­cke bewohnt eine brei­te Palet­te an Lebens­räu­men, was zu ihrer erfolg­rei­chen Ver­brei­tung in wei­ten Tei­len Afri­kas bei­trägt. Beson­ders häu­fig triffst Du sie in Savan­nen­land­schaf­ten, in denen Gras­flä­chen und Busch­ve­ge­ta­ti­on ein abwechs­lungs­rei­ches Nah­rungs­an­ge­bot bie­ten. Doch auch Wald­rän­der, licht offe­ne Wäl­der und Über­gangs­zo­nen gehö­ren zu ihrem typi­schen Lebens­raum.

Ein ent­schei­den­der Fak­tor für das Vor­kom­men der Har­le­kin­schre­cke ist die Ver­füg­bar­keit bestimm­ter Pflan­zen, die sie bevor­zugt frisst. Dazu gehö­ren sowohl Wild­pflan­zen als auch land­wirt­schaft­li­che Kul­tu­ren wie Mani­ok oder Gemü­se. In der Nähe mensch­li­cher Sied­lun­gen, in Gär­ten oder auf Fel­dern fin­dest Du sie des­halb beson­ders oft. Die­se Nähe zum Men­schen hat die Art begüns­tigt und vie­ler­orts zur star­ken Ver­meh­rung geführt.

Feucht-war­me Bedin­gun­gen unter­stüt­zen das Wachs­tum der Pflan­zen, die den Schre­cken als Nah­rungs­quel­le die­nen, und för­dern damit auch ihre Popu­la­ti­ons­ent­wick­lung. Den­noch tole­riert die Har­le­kin­schre­cke auch Tro­cken­zei­ten erstaun­lich gut – vor allem die Eier, die tief im Boden lie­gen, über­ste­hen Hit­ze­pe­ri­oden pro­blem­los.

Ver­hal­ten und Kom­mu­ni­ka­ti­on der Har­le­kin­schre­cke

Das Ver­hal­ten der Har­le­kin­schre­cke ist geprägt von ihrer Abwehr­stra­te­gie, ihrem teil­wei­se sozia­len Ver­hal­ten und ihrer Fähig­keit, sich an unter­schied­li­che Umwelt­be­din­gun­gen anzu­pas­sen. Obwohl vie­le Heu­schre­cken­ar­ten eher scheu sind, zeigt die Har­le­kin­schre­cke eine bemer­kens­wer­te Gelas­sen­heit in der Nähe poten­zi­el­ler Fress­fein­de. Die Ursa­che liegt in ihrer che­mi­schen Ver­tei­di­gung: Die Tie­re neh­men gif­ti­ge Stof­fe aus ihrer Nah­rung auf und spei­chern sie im Kör­per. Dadurch wer­den sie für man­che Räu­ber unge­nieß­bar.

Ihre Warn­fär­bung spielt bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on eine zen­tra­le Rol­le. Die leuch­ten­den Far­ben wir­ken wie ein visu­el­les Signal: „Ich bin gif­tig – friss mich nicht!“ Die­ses Kon­zept gehört zum Apo­se­ma­tis­mus, einer weit ver­brei­te­ten Stra­te­gie im Tier­reich. Zusätz­lich kön­nen Har­le­kin­schre­cken bei Gefahr übel rie­chen­de Sub­stan­zen aus spe­zi­el­len Drü­sen abge­ben, um Fein­de noch deut­li­cher abzu­schre­cken.

Auch wenn sie kei­ne gro­ßen Schwär­me wie Wan­der­heu­schre­cken bil­den, tre­ten Har­le­kin­schre­cken oft in locke­ren Grup­pen auf, beson­ders als Nym­phen. Die­se Ansamm­lun­gen bie­ten Vor­tei­le wie eine gemein­sa­me Abschre­ckung von Fein­den oder das Fin­den geeig­ne­ter Nah­rungs­pflan­zen. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on unter­ein­an­der erfolgt haupt­säch­lich über visu­el­le Signa­le, Kör­per­be­we­gun­gen und che­mi­sche Stof­fe, weni­ger über Lau­te – denn im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Heu­schre­cken kön­nen Har­le­kin­schre­cken nicht stri­du­lie­ren (also kei­ne Geräu­sche durch Flü­gel­rei­ben erzeu­gen).

Fort­pflan­zung und Auf­zucht der Jung­tie­re der Har­le­kin­schre­cke

Die Fort­pflan­zung der Har­le­kin­schre­cke folgt – typisch für Heu­schre­cken – einem ein­fa­chen, aber effek­ti­ven Zyklus. Nach der Paa­rung legt das Weib­chen sei­ne Eier in klei­nen Pake­ten in den Boden ab. Die­se soge­nann­ten Oot­he­ken ent­hal­ten meh­re­re Dut­zend Eier und wer­den so plat­ziert, dass sie vor Aus­trock­nung und Fress­fein­den weit­ge­hend geschützt sind.

Die Ent­wick­lung der Embryo­nen hängt stark von Tem­pe­ra­tur und Feuch­tig­keit ab. In güns­ti­gen Jah­ren schlüp­fen schon nach weni­gen Wochen die ers­ten Nym­phen. Die­se durch­lau­fen meh­re­re Häu­tungs­pha­sen, meist fünf bis sechs, bevor sie das adul­te Sta­di­um errei­chen. Jede Häu­tung bringt sie ihrer auf­fäl­li­gen Erwach­se­nen­fär­bung ein Stück näher – auch wenn sie als Jung­tie­re oft noch kon­trast­rei­cher und farb­in­ten­si­ver sind.

Eine ech­te Brut­pfle­ge gibt es bei der Har­le­kin­schre­cke nicht. Die frisch geschlüpf­ten Nym­phen müs­sen sofort selbst­stän­dig Nah­rung fin­den und sich vor Fein­den schüt­zen. Ihre Grup­pen­bil­dung hilft ihnen jedoch, sich bes­ser zu behaup­ten: In der Mas­se wirkt die Warn­fär­bung stär­ker, und Fress­fein­de haben es schwe­rer, ein­zel­ne Tie­re her­aus­zu­pi­cken.

Ernäh­rung der Har­le­kin­schre­cke

Die Har­le­kin­schre­cke ist ein typi­scher Pflan­zen­fres­ser, der eine brei­te Palet­te an Nah­rungs­pflan­zen nutzt. Beson­ders pro­ble­ma­tisch für die Land­wirt­schaft ist ihre Vor­lie­be für Mani­ok (Manihot escu­len­ta), Süß­kar­tof­feln und ande­re Nutz­pflan­zen. In Jah­ren mit hoher Popu­la­ti­ons­dich­te kön­nen die Schre­cken gan­ze Fel­der ver­nich­ten, was in man­chen Regio­nen Afri­kas zu ech­ten wirt­schaft­li­chen Pro­ble­men führt.

In der Natur frisst die Har­le­kin­schre­cke jedoch nicht nur Kul­tur­pflan­zen. Sie nutzt eine Viel­zahl von Wild­kräu­tern, Sträu­chern und Blatt­pflan­zen. Beson­ders inter­es­sant ist ihr Umgang mit gif­ti­gen Pflan­zen. Vie­le Arten, die für ande­re Tie­re unver­träg­lich wären, die­nen der Har­le­kin­schre­cke als Ener­gie­lie­fe­rant – und lie­fern zugleich die Basis für ihre che­mi­sche Ver­tei­di­gung. Die auf­ge­nom­me­nen toxi­schen Sub­stan­zen wer­den im Kör­per gespei­chert und machen die Schre­cke für vie­le Räu­ber unge­nieß­bar.

Ihr Fress­ver­hal­ten ist dabei sehr fle­xi­bel. Wenn bevor­zug­te Pflan­zen knapp wer­den, weicht sie pro­blem­los auf ande­re Arten aus. Die­se Anpas­sungs­fä­hig­keit erklärt, war­um die Har­le­kin­schre­cke auch in stark ver­än­der­ten Lebens­räu­men erfolg­reich ist.

Natür­li­che Fein­de der Har­le­kin­schre­cke

Trotz ihrer auf­fäl­li­gen Warn­fär­bung und der che­mi­schen Abwehr besitzt die Har­le­kin­schre­cke ver­schie­de­ne natür­li­che Fein­de. Vor allem Vögel, Rep­ti­li­en und grö­ße­re Insek­ten wagen gele­gent­lich einen Angriff, wobei vie­le Räu­ber erst nach unan­ge­neh­men Erfah­run­gen ler­nen, die bunt gefärb­te Schre­cke zu mei­den. Eini­ge Vogel­ar­ten kön­nen jedoch die gif­ti­gen Stof­fe tole­rie­ren oder mei­den gezielt jene Kör­per­tei­le, in denen sich die Toxi­ne kon­zen­trie­ren.

Auch para­si­ti­sche Insek­ten, etwa bestimm­te Flie­gen- oder Wes­pen­ar­ten, spie­len eine Rol­le im Beu­te­ge­sche­hen. Sie legen ihre Eier auf oder in der Nähe der Har­le­kin­schre­cke ab, sodass die schlüp­fen­den Lar­ven sich von ihr ernäh­ren. Beson­ders die Eier im Boden sind anfäl­lig für Räu­ber wie Amei­sen oder boden­be­woh­nen­de Käfer.

Den­noch ist die Har­le­kin­schre­cke auf­grund ihrer Ver­tei­di­gungs­me­cha­nis­men und hohen Fort­pflan­zungs­ra­te ins­ge­samt recht wider­stands­fä­hig. Die Popu­la­ti­ons­grö­ßen kön­nen stark schwan­ken, wer­den aber lang­fris­tig immer wie­der durch loka­le Fress­fein­de sta­bi­li­siert.

Bezie­hung zwi­schen Mensch und Har­le­kin­schre­cke

Die Bezie­hung dem Men­schen und der Har­le­kin­schre­cke ist kom­plex. Einer­seits ist sie ein fas­zi­nie­ren­der Bestand­teil afri­ka­ni­scher Öko­sys­te­me, ande­rer­seits gilt sie vie­ler­orts als erns­ter Schäd­ling. Beson­ders in Regio­nen, in denen Mani­ok, Gemü­se oder Süß­kar­tof­fel wich­ti­ge Grund­nah­rungs­mit­tel sind, ver­ur­sa­chen Har­le­kin­schre­cken teil­wei­se gro­ße Ern­te­ver­lus­te. In Jah­ren mit beson­ders hoher Popu­la­ti­ons­dich­te kön­nen sie Fel­der groß­flä­chig kahl­fres­sen und damit die Ernäh­rungs­si­cher­heit bedro­hen.

In der tra­di­tio­nel­len afri­ka­ni­schen Kul­tur spielt die Har­le­kin­schre­cke jedoch auch eine posi­ti­ve Rol­le. Man­che Gemein­schaf­ten ver­wen­den sie als Eiweiß­quel­le, ande­re sehen sie als Sym­bol­tier für Anpas­sungs­fä­hig­keit oder Schutz, da ihre Warn­fär­bung Respekt ein­flößt. Zudem dient sie in der For­schung als Modell­or­ga­nis­mus, um che­mi­sche Abwehr­me­cha­nis­men und Pflan­zen-Insek­ten-Inter­ak­tio­nen bes­ser zu ver­ste­hen.

Moder­ne Bekämp­fungs­maß­nah­men set­zen zuneh­mend auf öko­lo­gi­sche Stra­te­gien. Dazu gehö­ren das För­dern natür­li­cher Fein­de, das Ver­mei­den von Mono­kul­tu­ren und der geziel­te Ein­satz bio­lo­gi­scher Mit­tel. Da die Har­le­kin­schre­cke beson­ders auf bestimm­te Pflan­zen reagiert, kön­nen Bau­ern durch den Wech­sel der ange­bau­ten Kul­tu­ren oder geziel­te Bepflan­zung von Ablenk­pflan­zen Schä­den redu­zie­ren.

Fazit & Zusam­men­fas­sung zum Har­le­kin­schre­cke

Die Har­le­kin­schre­cke (Zono­ce­rus varie­ga­tus) ist ein beein­dru­cken­des Bei­spiel für die Viel­falt und Anpas­sungs­fä­hig­keit afri­ka­ni­scher Insek­ten. Mit ihrer grel­len Warn­fär­bung, ihrer außer­ge­wöhn­li­chen Ernäh­rung und ihrer enor­men Wider­stands­kraft hat sie sich einen fes­ten Platz in vie­len Öko­sys­te­men gesi­chert. Gleich­zei­tig zeigt sie aber auch, wie sen­si­bel der Mensch auf Ver­än­de­run­gen in der Natur reagie­ren muss: Wird das Gleich­ge­wicht gestört, kön­nen selbst klei­ne Tie­re gro­ße Aus­wir­kun­gen auf Land­wirt­schaft und Lebens­grund­la­gen haben.

Für Dich als Natur­freund bie­tet die Har­le­kin­schre­cke eine span­nen­de Mischung aus Schön­heit, Bio­lo­gie und Öko­lo­gie. Du lernst an ihr, wie eng ver­knüpft Pflan­zen, Insek­ten und Umwelt­be­din­gun­gen sind – und wie cle­ver Tie­re ihre Ver­tei­di­gungs­stra­te­gien anpas­sen. Obwohl sie manch­mal als Pla­ge gilt, ist sie doch ein wich­ti­ger Bestand­teil vie­ler afri­ka­ni­scher Land­schaf­ten und ein ein­drucks­vol­les Bei­spiel dafür, wie far­ben­froh und viel­sei­tig die Natur sein kann.

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