Kurzflossen-Mako

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Kurzflossen-Mako

Systematik
Klasse: Knorpelfische (Chondrichthyes)
Unterklasse: Plattenkiemer (Elasmobranchii)
Überordnung: Galeomorphii
Ordnung: Makrelenhaiartige (Lamniformes)
Familie: Makrelenhaie (Lamnidae)
Gattung: Makohaie (Isurus)
Art: Kurzflossen-Mako
Wissenschaftlicher Name
Isurus oxyrinchus
(Rafinesque, 1810)

IUCN-Status
Vulnerable (VU)

Der Kurzflossen-Mako (Isurus oxyrinchus), auch unter der Bezeichnung Makohai bekannt, zählt innerhalb der Familie der Makrelenhaie (Lamnidae) zur Gattung der Makohaie (Isurus). Im Englischen wird der Kurzflossen-Mako shortfin mako shark oder mako shark genannt. Die Art ist monotypisch, demnach sind keine Unterarten bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen und Maße

Laut der Roten Liste der IUCN besteht zwischen dem geschlechtsreifen Männchen und dem geschlechtsreifen Weibchen ein großer Unterschied in der Körperlänge. Im nordwestlichen Atlantik erreichen die geschlechtsreifen Männchen eine Körperlänge von etwa 195,0 Zentimeter, während die geschlechtsreifen Weibchen eine Körperlänge von etwa 265,0 bis 280,0 Zentimeter erreichen (Pratt und Casey 1983, Stevens 1983, Cliff et al. 1990). In Neuseeland erreichen die geschlechtsreifen Männchen eine Körperlänge von etwa 198,0 bis 204,0 Zentimeter und die geschlechtsreifen Weibchen eine Körperlänge von etwa 301,0 bis 307,0 Zentimeter (Francis und Duffy 2005). Compagno (2001) berichtete von geschlechtsreifen Männchen, bei denen die Körperlänge zwischen 203,0 und 215,0 Zentimeter liegt und die Männchen sogar eine maximale Körperlänge von etwa 296,0 Zentimeter erreichen, während bei den Weibchen die Körperlänge zwischen 275,0 und 293,0 Zentimeter liegt und sie eine maximale Körperlänge von fast 4,0 Metern erreichen. Des Weiteren besteht zwischen den Geschlechtern ein Unterschied in der Lebensspanne. Vor kurzem wurde bei mehreren Populationen das Alter ermittelt. Dabei kam man zu einem folgenden Ergebnis: In Neuseeland werden Männchen 7, 9 und 19 Jahre alt, während die Weibchen ein Alter von 21 Jahren erreichen (Bishop et al. (2006)). Im westlichen Nord-Atlantik erreichen die Männchen ein Alter von 8 Jahren, während die Weibchen ein Alter von 18 Jahren erreichen (Natanson et al. 2006)). Die Langlebigkeit des Kurzflossen-Mako wird auf etwa 29 bis 32 Jahre geschätzt, sofern der Kurzflossen-Mako vorher nicht der kommerziellen Langleinen-Fischerei zum Opfer gefallen ist (Bishop et al. 2006, Natanson et al. 2006). Wie bei allen Haien (Galeomorphii) so sind auch bei dem Kurzflossen-Mako die Oberseite und die Seiten dunkel metallisch-blau und die Unterseite des Kopfes reinweiß gefärbt. Der Körper ist spindelförmig und stark verlängert, so dass er eine hydrodynamische Form erreicht und eine hohe Geschwindigkeit und Flexibilität entwickeln kann. Der spitze Kopf ist etwas nach oben geneigt. Die Zähne sind je nach Größe unterschiedlich geformt. Große Kurzflossen-Makos bei mehr als 3,0 Meter Körperlänge weisen sehr breite, mehr abgeflachte und dreieckförmige Zähne auf, die besser zum Schneiden von großen Beutetieren geeignet sind als die ahleförmigen Zähne von kleineren Individuen. Die Kiemen liegen im vorderen Bereich des zweiten Körperdrittels, also relativ weit in Richtung Körpermitte.
Kurzflossen-Mako an einem Langleinen-Haken
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Kurzflossen-Mako an einem Langleinen-Haken
Die Kiemen verfügen über fünf Einlässe und sind recht lang. Sie enden lateral auf Höhe der Brustflossen, die sich unmittelbar den Kiemen anschließen. Die Augen liegen seitlich weit vorn am Kopf, sie verfügen über eine Nickhaut, die vor allem beim Zubeißen zurückgezogen wird. Die große und dreieckförmige Rückenflosse liegt in etwa der Körpermitte. Die zweite, sehr kleine Rückenflosse und die ähnlich große Analflosse liegen unweit des Schwanzansatzes. Zwei kleine Bauchflossen liegen seitlich am Bauch etwa in der Mitte der beiden Rückenflosse. Die sehr kurzen Brustflossen liegen am unteren Ende der Kiemen. Der Schwanz endet in eine sichelförmige Flosse mit zwei Fahnen, die jeweils die gleiche Länge aufweisen.

Lebensweise

Laut der Roten Liste der IUCN hält sich der Kurzflossen-Mako in einer Tiefe von 500 Metern auf und ist in den gemäßigten und tropischen Gewässern aller Ozeane von etwa 50 ° N (bis zu 60 ° N im Nordost-Atlantik) bis 50 ° S verbreitet. Gelegentlich findet man den Kurzflossen-Mako nahe der Küste, wo der Kontinentalschelf schmal ist. Normalerweise wird er nicht im Wasser unter 16 Grad Celsius gefunden (Compagno 2001). Der Kurzflossen-Mako kommt im West-Atlantik vor, von Grand Banks (Kanada) bis nach Uruguay und Nord-Argentinien, einschließlich Bermuda, Golf von Mexiko und Karibik. Ferner ist er im Ost-Atlantik zu finden, dazu zählen unter anderem Norwegen und die Britischen Inseln. Im Mittelmeer erstreckt sich das Verbreitungsgebiet bis nach Marokko, einschließlich Azoren, Westsahara, Mauretanien, Senegal, Côte d Ivoire, Ghana, Süd-Angola und Namibia. Ferner ist der Kurzflossen-Mako wahrscheinlich an der Westküste von Südafrika anzutreffen. Im Indo-West-Pazifik zählen zum Verbreitungsgebiet Südafrika (Ostküste), Mosambik, Madagaskar, Mauritius und Kenia, nördlich am Roten Meer, östlich der Malediven, Iran, Oman, Pakistan, Indien, Indonesien, Vietnam, China, Taiwan (Provinz von China), Nordkorea, Südkorea, Japan, Russland (Primorskiyi Kray), Australien (alle Staaten und die gesamte Küste mit Ausnahme von Arafura Meer, Golf von Carpentaria und Torres Strait), Neuseeland (einschließlich Norfolk Island), Neukaledonien und Fidschi. Im Zentral-Pazifik erstreckt sich das Verbreitungsgebiet südlich der Aleuten, Society Islands, einschließlich Hawaii-Inseln und im Ost-Pazifik erstreckt sich das Verbreitungsgebiet über Südkalifornien und Washington) bis südlich von Mexiko, Costa Rica, Ecuador, Peru und Zetral-Chile. Des Weiteren ist der Kurzflossen-Mako von 20° bis 50° zwischen Australien und Chile sowie fast 60° südöstlich von Neuseeland zu finden (Yatsu 1995, M. Francis Pers. Comm. 2006).

Langleinen-Seilwinde an Bord der R/V Pisces. Die Langleine wird verwendet, um Haie (Galeomorphii) und Nördliche Schnapper (Lutjanus campechanus) zu fangen. Credit: NOAA
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Langleinen-Seilwinde an Bord der R/V Pisces. Die Langleine wird verwendet, um Haie (Galeomorphii) und Nördliche Schnapper (Lutjanus campechanus) zu fangen. Credit: NOAA

Casey und Kohler (1992) weisen darauf hin, dass die Verteilung im westlichen Nord-Atlantik zwischen 20° und 40° N durch den Golfstrom im Westen und den Mittelatlantischen Rücken im Osten begrenzt wird. Ebenfalls ist der Kurzflossen-Mako in den kanadischen Gewässern verteilt (Campana et al. 2005). Im östlichen Nord-Atlantik wird vermutet, dass sich mehr die juvenilen Kurzflossen-Makos in der Straße von Gibraltar aufhalten (Buencuerpo et al. 1998 und Tudela et al. 2005). Zwischen 17 ° bis 35 ° S vor der Küste von Brasilien befindet sich der Bereich, wo Geburt, Wachstum und die Paarung stattfinden (Amorim et al. 1998). Trächtige Weibchen halten sich kurz vor der Geburt dort auf, aber nicht die Weibchen, die sich in der frühen Schwangerschaftsstufe befinden (Costa et al. 1995, Costa 1994). In den uruguayischen Gewässern kommt der Kurzflossen-Mako das ganze Jahr über vor, dies wird von den Beobachtern am Bord der uruguayischen Thunfisch-Flotte bestätigt. Obwohl ein paar Neugeborene erfaßt wurden, haben sich jedoch keine trächtigen Weibchen gefunden (Domingo pers. comm. 2008). Im westlichen Mittelmeer ist der Kurzflossen-Mako noch häufig vertreten, jedoch selten in den östlichen Gewässern (Ägäis und Marmarameer). Neuere Untersuchungen ergaben, dass das westliche Becken ein jugendlicher Bereich ist (Buencuerpo et al. 1998). Es ist möglich, dass die juvenilen Kurzflossen-Makos aus dem östlichen Zentral-Atlantik von der Schwertfisch-Langleinenfischerei an der Westküste von Afrika und der Iberischen Halbinsel betroffen sind. (Orsi Relini und Garibaldi 2002) berichteten, dass zwei Kurzflossen-Makos, ein paar Monate alt, im westlichen Ligurischen Meer als Beifang der Schwertfisch-Langleinen-Fischerei gefangen wurden. Diese sind nicht aus dem Schwarzen Meer. In der östlichen Adria wurden vor einem Jahrhundert häufig Kurzflossen-Makos gesichtet (Katuri 1893 und Kosi 1903). Neuere Publikationen ergaben jedoch, dass diese dort auch selten geworden sind (Milijan 1994, Jardas 1996). Soldo und Jardas (2002) berichten, dass es seit 1972 keine Aufzeichnungen über Kurzflossen-Makos in der östlichen Adria gibt.

Es gibt vergleichsweise wenig Daten von trächtigen Weibchen, vor allem im östlichen Nord-Pazifik. Allerdings gibt es eine große Anzahl von juvenilen Kurzflossen-Makos in der südkalifornischen Bucht und deutet darauf hin, dass dies ein jugendlicher Bereich ist. Im Sommer ist die südkalifornische Bucht die Heimat einer großen Population von Makohaien (Klimley et al. 2002, Holts und Kohin 2003). Eine Abundanz(Ökologie)-Umfrage und mehrere Fischerei-Berichte deuten darauf hin, dass juvenile Makohaie in der Bucht im Frühjahr erscheinen, wenn die Wassertemperaturen über 16 Grad Celsius steigen und im Herbst das Gebiet wieder verlassen, wenn die Wassertemperaturen sinken.

Habitat und Bewegungen

Tropischer Sturm Fiona im Atlantischen Ozean, aufgenommen von der NASA am 2. September 2010, 15:30 UTC
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Tropischer Sturm Fiona im Atlantischen Ozean, aufgenommen von der NASA am 2. September 2010, 15:30 UTC

Laut der Roten Liste der IUCN ist der Kurzflossen-Mako eine aktive und epipelagische Art. Als Offshore-Küsten-Bewohner hält sich der Kurzflossen-Mako in tropischen und gemäßigten warmen Meeren von der Oberfläche bis in mindestens 500 Meter Tiefe auf. Selten tritt der Kurzflossen-Mako in Wassertemperaturen unter 16 Grad Celsius (Compagno 2002) auf. Der Kurzflossen-Mako ist wahrscheinlich die schnellste Hai-Art und gehört zu den aktivsten und mächtigsten Fischen. Wie andere Makrelenhaie (Lamnidae) ist der Kurzflossen-Mako endotherm und mehr oder weniger poikilotherm, denn seine Körpertemperatur wechselt zwar, ist aber bis zu einem gewissen Grad von der Stoffwechselintensität abhängig. Das Wärme-Austausch-Kreislauf-System zu den Muskeln und viszeralen Temperaturen des umgebenden Meerwassers ermöglicht es, ein höheres Maß an Aktivität aufrechtzuerhalten (Carey et al. 1981, Bernal et al. 2001). Dieser Kurzflossen-Mako tritt im Flachmeer auf und dringt bis in die Küstengebiete in unmittelbarer Nähe der Brandungszone und in einigen Bereichen von KwaZulu-Natal, Südafrika, wo die Kontinentalplatten sehr schmal sind, vor. In Südafrika hält sich der Kurzflossen-Mako im klaren Wasser bei Wassertemperaturen von 17 Grad Celsius bis 22 Grad Celsius auf. Im westlichen Nord-Atlantik kommt der Kurzflossen-Mako im ähnlichen Temperaturbereich vor, jedoch bewegt sich der Kurzflossen-Mako nur auf dem Festlandsockel, wenn die Oberflächentemperaturen 17 Grad Celsius nicht überschreiten. Die juvenilen Kurzflossen-Makos, die vorwiegend im südkalifornischen Gewässern anzutreffen sind, neigen dazu, sich nahe der Wasseroberfläche aufzuhalten. Sie scheinen diese Offshore-Kontinental-Gewässer als "Kindergartenplätze" zu benutzen (Taylor und Holts 2001). Man nimmt an, dass sie nahe der Wasseroberfläche über 20 Meter Tiefe bei einer Wassertemperatur zwischen 20 Grad Celsius und 21 Grad Celsius verweilen, selten tauchen sie in kalte tiefere Gewässer ab (Holts und Bedford 1992). Dies wurde jedoch durch neuere Tracking-Studien angefochten.

Die Ergebnisse einer großen Studie im westlichen Nord-Atlantik zeigten, dass der Kurzflossen-Mako umfangreiche Bewegungen von bis zu 3.433 Kilometer bei mehr als 420 Kilometer von seinem Standort entfernt zurücklegen kann (Casey und Kohler 1992). Allerdings deutet nur ein Kurzflossen-Mako aus dem Zentral-Atlantik darauf hin, dass transatlantische Migrationen nicht so verbreitet sind wie beim Blauhai (Prionace glauca). Klimley et al. (2002) verfolgten drei Kurzflossen-Makos in der Nähe von La Jolla, Kalifornien, für mehrere Tage. Diese Kurzflossen-Makos bewegten sich vor allem im Flachmeer an der Oberfläche bis zu 50 Meter. Holts und Kohin (2003) beobachteten acht Kurzflossen-Makos im Juni und Juli 2002, die etwa 911 Kilometer von ihrem Standort aus entfernt zurücklegten. Die Kurzflossen-Makos nutzten die Nearshore- und Open-Water-Bereiche vor Kalifornien und Baja California (Niederkalifornien) etwa zwischen 23° und 43° N und 125° W. Die Daten zeigten, dass sich die Kurzflossen-Makos mehr als 90 Prozent über 50 Meter tief aufhalten und dass mehrere Kurzflossen-Makos ein tagaktives Muster bei über 200 Meter Tiefe zeigen. Diese Daten deuten auf eine Vielfalt von Lebensräumen sowie auf eine Reihe von täglichen und jahreszeitlichen Verhaltensweisen hin. Sepulveda et al. (2004) fanden heraus, dass juvenile Kurzflossen-Makos während der Nacht in der Nähe der Wasseroberfläche bleiben und erst während des Tages in Tiefen von 200 Metern abtauchen.

Verbreitung

Laut der Roten Liste der IUCN weist Der Kurzflossen-Mako ein großes Verbreitungsgebiet auf, darunter zählen unter anderem folgende Länder: Albanien, Algerien, Angola, Anguilla, Antigua und Barbuda, Argentinien (Buenos Aires, La Pampa), Australien (Ashmore- und Cartierinseln, Australian Capital Territory, Korallenmeerinseln, Lord-Howe-Insel, Macquarie, New South. Wales, Northern Territory, Queensland,
Langleinen mit gewichteten Kugeln auf einem Fischkutter in Victoria, BC
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Langleinen mit gewichteten Kugeln auf einem Fischkutter in Victoria, BC
South Australia, Tasmanien, Victoria, Western Australia), Bahamas, Bangladesch, Barbados, Belize, Benin, Bermuda, Brasilien (Bahia, Brasília Distrito Federal, Minas Gerais, Pará, Rio de Janeiro, São Paulo), Brunei Darussalam, Kambodscha, Kamerun, Kanada (British Columbia, Newfoundland, Nova Scotia), Cape Verde, Cayman Islands, Chile, China, Kolumbien (Kolumbien (Festland), Caribbean Region of Colombia), Kongo, Cook Islands, Costa Rica, Côte d'Ivoire, Kroatien, Kuba, Zypern, Dominica, Dominikanische Republik, Ecuador (Ecuador (Festland), Galápagos), Ägypten, El Salvador, Äquatorialguinea (Äquatorial-Guinea (Festland)), Eritrea, Fidschi, Frankreich (Clipperton, Korsika, Frankreich (Festland)), Französisch-Guayana, Französisch-Polynesien (Marquesas, Tuamotu, Tubuai), Gabun, Gambia, Ghana, Gibraltar, Griechenland ( östlichen Ägäis, Kreta), Grenada, Guadeloupe, Guatemala, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Haiti, Honduras (Honduras Karibik, Honduras (Festland)), Indien (Andaman, Andhra Pradesh, Kerala, Maharashtra, Nicobar, Orissa, Pondicherry), Indonesien (Bali, Irian Jaya, Jawa, Kalimantan, Kleine Sunda-Indeln, Maluku, Sulawesi, Sumatra), Islamische Republik Iran, Irland, Israel, Italien (Italien (Festland), Sardinien, Sizilien), Jamaika, Japan (Hokkaido, Honshu, Kyushu, Nansei-shoto, Shikoku), Kenia, Kiribati, Demokratische Volksrepublik Korea, Republik Korea, Liberia, Libyen, Macau, Madagaskar, Malaysia (Halbinsel Malaysia, Sabah, Sarawak), Malediven, Malta, Marshall Islands, Martinique, Mauretanien, Mauritius (Mauritius (Hauptinsel)), Mexiko (Baja California, Veracruz, Yucatán), Mikronesien, Montenegro, Montserrat, Marokko, Mosambik, Myanmar (Coco Island, Myanmar (Festland)), Namibia, Nauru, Niederländische Antillen (Bonaire, Curaçao, Niederländische Leeward Island), Neukaledonien, Neuseeland (Antipodean Island, Chatham, Kermadec Island), Nicaragua (Nicaragua (Festland), Nigeria, Northern Mariana Islands, Norwegen, Oman, Pakistan, Palau, Panama, Papua New Guinea, Peru, Philippinen, Pitcairn, Portugal (Azoren, Madeira, Portugal (Festland)), Puerto Rico (Puerto Rico (Hauptinsel)), Russische Föderation (Region Primorje), Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, Samoa, Saudi-Arabien, Senegal, Sierra Leone, Singapur, Solomon Islands (Santa Cruz ist, South Solomons), Somalia, Südafrika (Provinz Eastern Cape, KwaZulu-Natal, North-West Province, Western Cape Province), Spanien (Balearen, Kanaren, Spanien (Festland), Sri Lanka, Sudan, Suriname, Taiwan, Tansania, Tuvalu, Vereinigtes Königreich (Großbritannien, Nordirland), Vereinigte Staaten (Aleutian Island, Arizona, Kalifornien, Connecticut, Delaware, District of Columbia, Florida, Georgia, Hawaii, Louisiana, Maine, Maryland, Massachusetts, Mississippi, Nebraska, New Hampshire, New Jersey, New Mexico, New York, North Carolina, Oregon, Rhode Island, South Carolina, Texas, Virginia, Washington), Uruguay, Vanuatu, Venezuela (Venezuela (Festland), Venezuela Antillen), Vietnam, Virgin Islands, Virgin Islands, Westsahara, Jemen.

Ernährung

Beutetier Pferdekopf (Selene vomer)
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Beutetier Pferdekopf (Selene vomer)

Laut der Roten Liste der IUCN besteht die Ernährung des Kurzflossen-Mako hauptsächlich aus Knochenfischen (Osteichthyes) (einschließlich Makrelen und Thunfische (Scombridae) wie Bonitos (Katsuwonus pelamis) und andere Makrelen und Thunfische (Scombridae), Sardellen (Engraulidae), Heringe (Clupeidae), Süßlippen und Grunzer (Haemulidae), Lanzenfische (Alepisauridae), Dorsche (Gadidae) wie Leng oder Lengfisch (Molva molva), Wittling (Merlangius merlangus) und andere Dorsche (Gadidae), Lachsfische (Salmonidae), Gelbschwanzflundern (Limanda ferruginea) und andere Stachelmakrelen (Carangidae), Wolfsbarsche (Moronidae), Goldbrassen (Sparus aurata), Schwertfische (Xiphias gladius)) und aus Kopffüßern (Cephalopoda), die er im nordwestlichen Atlantik und in den Gewässern vor Australien erbeutet (Stillwell und Kohler 1982, Stevens 1984). Die häufigsten Beutetiere sind die Plattenkiemer (Elasmobranchii), die der Kurzflossen-Mako in den Gewässern von Natal, Südafrika (Cliff et al. 1990) jagt. Eine Tagesration von 2 Kilogramm pro Tag (basierend auf ein durchschnittliches Gewicht von 63 Kilogramm) wird für die Kurzflossen-Makos im nordwestlichen Atlantik geschätzt (Stillwell und Kohler 1982). Große Kurzflossen-Makos bei mehr als 3,0 Meter Körperlänge weisen sehr breite, mehr abgeflachte und dreieckförmige Zähne auf, die besser zum Schneiden von großen Beutetieren geeignet sind als die ahleförmigen Zähne von kleineren Individuen (Compagno 1984a). Außer den genannten Fischen, kommt es auch vor, dass der Kurzflossen-Mako Meeresschildkröten (Cheloniidae), Delfine (Delphinidae), Salpen (Thaliacea) und gelegentlich auch Detritus (Abfallprodukte bzw. Zerfallsprodukte) verzehrt (Compagno 1984a).

Fortpflanzung

Beutetier Nördlicher Glattdelfin (Lissodelphis borealis)
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Beutetier Nördlicher Glattdelfin (Lissodelphis borealis)

Laut der Roten Liste der IUCN ist der Kurzflossen-Mako eine ovovivipare (ei-lebend-gebärende) Art, d. h. dass die Welpen des Kurzflossen-Mako lebendig und ohne Dottersack-Plazenta geboren werden. In der ersten Phase ernähren sich die Embryonen von den Nährstoffen im Dottersack. Ist der Nahrungsvorrat aufgebraucht, ernähren sich die Embryonen von den Nährstoffen, die über den Uterus abgegeben werden. Gegen Ende der Entwicklung kommt es in der Regel unter den Jungtieren im Leib der Mutter zum Kannibalismus. Sie fressen sich mehr oder weniger gegenseitig auf. Das Wenige, was der reproduktive Zyklus bekannt gibt, ist eine Tragzeit von etwa 15 bis 18 Monate, mit einem dreijährigen Fortpflanzungszyklus (Mollet et al. 2002). Die Wurfgröße beträgt etwa 25 Welpen, möglicherweise auch bis zu 30 Welpen, aber meist beträgt die Wurfgröße in der Regel 10 bis 18 Welpen und sind bei der Geburt etwa 60,0 bis 70,0 Zentimeter lang (Garrick 1967, Compagno 2001). Es gibt vergleichsweise wenige Daten von trächtigen Weibchen. Die jährliche Wachstumsrate der Populationen liegt bei etwa 0,046 yr-1 (S. Smith pers. comm.). Cortes (2002) berechnete eine Zuwachsrate von etwa 1,141 (1,098 bis 1,181 95% CI, r = 0,13) und ein durchschnittliches gebärfähiges Alter von etwa 10,1 (9,2 bis 11,1 95% CI) Jahren.

Die Männchen produzieren in ihren Hoden Samenflüssigkeit. Die paarigen Begattungsorgane liegen wie bei allen Haiarten in einer Körperhöhle unmittelbar unter der Wirbelsäule. In den sogenannten Spermatophoren sammeln sich die Samenzellen. Bei der eigentlichen Paarung führt das Männchen seine Begattungsorgane, die auch Clasper genannt werden, in die Kloake des Weibchens ein. Dabei kommt es seitens des Männchens nicht selten zu Nackenbissen, die das Männchen der Partnerin zufügt und für viele Haiarten typisch sind. Über kleine Kanäle werden die Spermatophoren in die Kloake des Weibchens gepresst. Die Samenzellen wandern im folgenden selbständig in die Eierstöcke des Weibchens. Hier befruchten die Samenzellen die Eizellen und reifen langsam heran. Unmittelbar nach dem Eisprung wandern die Eier durch das Ostium uteri (kleine Röhren zum Muttermund) in den eigentlichen Fortpflanzungstrakt und weiter in den Uterus.

Ökologie, Gefährdung und Schutz

Langleinen-Haken
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Langleinen-Haken

Laut der Roten Liste der IUCN bildet der Kurzflossen-Mako einen erheblichen Teil des Beifangs beim Thunfisch- und Schwertfischfang, wobei Langleinen und Treibnetze der kommerziellen Hochseefischerei zum Einsatz kommen. Es gibt keine verläßlichen Daten über die meisten Fänge des Kurzflussen-Mako, da diese nur unzureichend erfaßt werden. Verschiedene Analysen legen nahe, dass diese Art einen erheblichen Rückgang durchläuft. Eine umfassende Beurteilung für diese Art ist unbedingt erforderlich. Mehrere Subpopulationen des Kurzflossen-Mako wurden getrennt in der Roten Liste der IUCN bewertet, aber weitere Daten sind erforderlich, um festzustellen, ob die Individuen im Mittelmeer eine Subpopulation (basierend auf der Definition von "subpopulation" den Kriterien der Roten Liste der IUCN entsprechen) bilden. Neuere Untersuchungen im Mittelmeer haben ergeben, dass ausschließlich juvenile Kurzflossen-Makos als Beifang beim Thunfisch und Schwertfischfang der Hochseefischerei in die Netze gelangen. Des Weiteren werden die juvenilen Kurzflossen-Makos im östlichen Zentral-Atlantik sowie vor der Westküste Afrikas und der Iberischen Halbinsel ebenfalls durch die Langleinenfischerei von Schwertfischen beködert. In anderen Bereichen des Mittelmeeres wird der Kurzflossen-Mako sporadisch gefangen. Berichte aus dem Ligurischen Meer zeigen einen signifikanten Rückgang seit den 1970er Jahren. In der Adria ist ebenfalls ein drastischer Rückgang dieser Art seit Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts zu verzeichnen. Allerdings gibt es seit 1972 keine Aufzeichnungen mehr. Trotz Fehlens von Aufzeichnungen dieser Art aus einigen lokalen Bereichen, gibt es Hinweise auf einen dramatischen Rückgang und man nimmt an, dass die Art im Mittelmeer vom Aussterben bedroht ist.

Die spanische Langleinenfischerei fängt etwa 9,5 bis 10 Prozent im Atlantischen und Pazifischen Ozean Kurzflossen-Makos (Mejuto et al. 2002, 2005, 2006, 2007). Der Kurzflossen-Mako bildet im Nord- und Süd-Atlantik genetisch unterschiedliche Gruppen (Heist et al. 1996).
Kurzflossen-Mako an einer Langleine
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Kurzflossen-Mako an einer Langleine
Casey und Kohler (1992) stellten Hypothesen von Daten aus Rückfangmethoden auf, dass die Kurzflossen-Makos im westlichen Nord-Atlantik eine abgegrenzte Population von denen im östlichen Atlantik bilden, obwohl eine begrenzte Vermischung möglich ist, da einige Kreuzungen auf den Azoren und in Europa leben. Mitochondriale DNA-Daten zeigen eine Trennung von weiblichen Kurzflossen-Makos aus dem westlichen und östlichen Nord-Atlantik (Heist et al. 1996, Schrey und Heist 2003). Eine Prüfung ergab, dass eine Vermischung der männlichen Kurzflossen-Makos im westlichen und östlichen Nordatlantik sehr minimal ist. Ältere männliche Kurzflossen-Makos wurden gelegentlich im westlichen Ärmelkanal in den 1960er und 1970er Jahren gefangen, aber man traf sie nur noch selten an (J. D. Stevens, pers. comm.). Eine Analyse der US-pelagischen Langleinen-Fischerei-Logbücher ergab, dass der Kurzflossen-Mako um etwa 40 Prozent im nordwestlichen Atlantik zwischen den Jahren 1986 und 2000 (Baum et al. 2003) zurückgegangen ist. Neuere Daten der gleichen Fischerei ergaben ähnliche momentane Raten von 38 Prozent zwischen den Jahren 1992 und 2005 (Baum et al. in prep). Eine ähnliche Analyse führte ebenfalls zu einem allgemeinen Rückgang von 48 Prozent von Anfang bis Ende der Zeitserie (1992-2005; Cortes et al. in press). Eine im Jahr 2004 durchgeführte Bestandszählung des Kurzflossen-Mako von ICCAT ergab einen Rückgang von 50 Prozent oder mehr im Nord-Atlantik. Im Süd-Atlantik scheint das Ausmaß des Rückgangs kleiner zu sein als im Nord-Atlantik und die Bestandsgröße liegt über MSY (Maximum Sustainable Yield).

Für die Populationen im Nord- und im Süd-Atlantik gibt es Unsicherheiten in den demographischen Parameter. Weitere Analysen sind notwendig, um die Datenbestände genauer abgrenzen zu können. Ein standardisierter Fang-Raten-Index aus dem Handelsregister der großen pelagischen Fischereien Kanadas ergab einen Rückgang in den 1970er Jahren und eine Zunahme seit 1988 (Campana et al. 2005). Die meisten stark befischten Bereiche liegen außerhalb der kanadischen Gewässer. Die mittelgroßen Kurzflossen-Makos sind im kommerziellen Fang seit 1988 zurückgegangen, was möglicherweise auf einen Verlust von größeren Kurzflossen-Makos zurückzuführen ist (Campana et al. 2005). Brasilien hat die höchsten und niedigsten Fänge von Kurzflossen-Makos in der Langleinen-Fischerei, etwa 235 Tonnen und 29 Tonnen aus den Jahren 1971 und 2001 aufzuweisen. Die CPUE schreibt ein durchschnittliches Gewicht von 4,5 bis 4,1 Kilogramm pro 1.000 Haken. Jedoch beträgt das Gewicht 60 bis 37,3 Kilogramm (Amorim et al. 2002). Über 20 Tonnen pro Jahr wurden zwischen den Jahren 1993 und 1994 mit Stellnetzen in Süd-Brasilien gefangen (Jorge Kotas, pers comm, CEPSUL-IBAMA, Brazil). Die nicht standardisierte CPUE in der urugayischen Langleinen-Flotte war niedrig und stabil (durchschnittlich 35 Kilogramm pro 1.000 Haken) von 1983 bis 1998 und hat sich bis 2004 auf 185 Kilogramm pro 1.000 Haken erhöht, niedriger waren die Fänge im Jahr 2005 90 Kilogramm pro 1.000 Haken. Mourato et al. (in press) haben aufgrund der Aufzeichnungen in den Logbüchern der Sao Paulo-Flotte, die in Süd-Brasilien fischt, nach standardisierter CPUE für den Zeitraum von 1971 bis 2006 schwankende Daten festgestellt, sie zeigten aber einen leichten Rückgang. Im Gegensatz dazu zeigte die Standardisierung der CPUE von 29 Jahren in den brasialianischen Thunfisch-Langleinen-Flotte einen leichten Aufwärtstrend (Hazin et al. in press). In Uruguay erreichte die Gesamtzahl im Laufe des Jahres einen niedrigen Wert (8 bis 21 Tonnen pro Jahr) und einen Maximalwert in den Jahren von 2003 bis 2005 bis zu 200 Tonnen pro Jahr (Domingo 2002, Domingo et al. 2008). Die Standardisierung der CPUE in der uruguayischen pelagischen Langleinen-Flotte zeigte einen leichten Anstieg zwischen den Jahren 1989 und 2004 und eine abnehmende Tendenz im Jahr 2006 (Pons und Domingo in press).

Ein Schwertfisch (Xiphias gladius), an einer treibenden Langleine im östlichen Mittelmeer gefangen, wird an Bord eines Fischkutters gehievt.
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Ein Schwertfisch (Xiphias gladius), an einer treibenden Langleine im östlichen Mittelmeer gefangen, wird an Bord eines Fischkutters gehievt.

Im Ligurischen Meer zeigte sich von 1950 bis 1970 ein rapider Rückgang und schließlich das Verschwinden des Kurzflossen-Makos (Boero und Carli 1979). Daten von der maltesischen Fischerei aus den Jahren von 1979 bis 2001 zeigten ebenfalls einen Rückgang in den maltesischen Gewässern. Historisch gesehen, berichten Soldo und Jardas (2002), dass keine Aufzeichnungen seit 1972 über den Kurzflossen-Mako in der östlichen Adria vorhanden sind. Seit 1998 gibt es nur wenige Aufzeichnungen über den Kurzflossen-Mako aus dem zentralen und östlichen Mittelmeerraum (A. Soldo pers. comm.). Zuvor war der Kurzflossen-Mako im gesamten Mittelmeerraum vertreten. Studien im östlichen Nordpazifik wurden vom California Department of Fish and Game (CDFG) (Anon. 2001) durchgeführt und seit kurzem auch von National Marine Fisheries Service, Southwest Fisheries Science Center (Holts und Kohin 2003, Holts et al. 2004). Eine konsequente Stichprobe mit 28 Prüfgeräten und 200 Haken innerhalb von acht Jahren (1994, 1997, 2000, 2003) zeigte, dass die CPUE-Daten einen leichten Rückgang (Holts et al. (2004); y = -0.0696x 1.0982, R2 = 0.5107) aufwiesen. Allerdings scheint dies nicht ausreichend zu sein, um eine ernste Besorgnis über die Population zu rechtfertigen. Die großen horizontalen (vor allem entlang der Nord-Süd-Küste mit einigen Küsten-Offshore-Bewegungen) (Holts et al. 2004) und vertikalen (bis ~ 500 m) (Holts und Kohin 2003, Sepulveda et al. 2004) Bewegungen der Kurzflossen-Makos ergaben räumlich gesehen keinen Populationsrückgang. Ebenso gilt dies für die Männchen und Weibchen, die eine leichte Zunahme in der durchschnittlichen Größe über den gleichen Zeitraum innerhalb von 8 Jahren (y = 1.8368x 112,38, R2 = 0,3751) zeigten. Dies würde zusammen mit den CPUE-Daten vermuten lassen, dass die Biomasse-Indizes sich nicht verändert hat. Die Variabilität der CPUE beruht wahrscheinlich auch auf ozeanographische und klimatische Veränderungen, insbesondere muß dies auch den Wassertemperaturen zugeschrieben werden. Obwohl es keine präzisen oder genauen Angaben der Population gibt, scheint es, dass die Population der Kurzflossen-Makos im östlichen Nordpazifik relativ stabil ist (Taylor und Holts 2001, PFMC 2003).

Eine enorme Verbesserung der Daten-Sammlung ist unbedingt erforderlich. Des Weiteren wird eine wirksame Erhaltung dieser Art vom Internationalen Abkommen verlangt, darunter zählen Fangbeschränkungen und Maßnahmen für die Überlebenschancen in den großen ozeanischen Fanggebieten, die unbedingt verbessert werden müssen. Geschlossene Bereiche können nur dann wirksam werden, wenn insgesamt der Fischereiaufwand reduziert wird (Baum et al. 2003). Das Abkommen verlangt insbesondere die Zusammenarbeit mit den Fischereien, um die Erhaltung dieser Art zu sichern. Bis heute hat es nur geringe Fortschritte gegeben. Ebenfalls von Bedeutung ist der Internationale FAO-Aktionsplan, der sich für die Erhaltung der Haie einsetzt und den regionalen Fischerei-Organisationen regelmäßige Beurteilungen der Hai-Populationen empfiehlt und in Zusammenarbeit mit den Mitgliedsstaaten gemeinsam regionale Hai-Management-Pläne ausarbeitet. Dies ist von besonderer Bedeutung für die Makrelenhaie. Es werden Schritte von einigen RFO, ICCAT und der IATTC getroffen, die unter anderem artspezifische Daten der pelagischen Haie sammeln. Eine Bestandszählung der ICCAT im Jahr 2005 ergab, dass das Gesamtvolumen der Fänge keine genauen Daten in Bezug auf geschlechtsspezifische Größe und Alter liefern. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verbesserung der Hai-Datenbank nur erreicht werden kann, wenn die Vertragsparteien die Investitionen in der Infrastruktur und in der Überwachung der gesamten Fänge von Haien und Beifängen erhöhen. Es wird empfohlen, eine größere Überwachung sowie Forschungs-Investitionen auf Haie, insbesondere auf Beifänge zu richten. Die Gruppe hat auch eine Reihe von Forschungsaktivitäten organisiert, die für eine verbesserte Beratung über den Status dieser Arten liefern. Dies gilt für alle RFO und muss als internationaler Standard angewendet werden.

Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

Qualifizierte Weblinks

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