Gestreifter Graszünsler

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Gestreifter Graszünsler

Systematik
Unterstamm: Sechsfüßer (Hexapoda)
Klasse: Insekten (Insecta)
Unterklasse: Geflügelte Insekten (Pterygota)
Teilklasse: Neuflügler (Neoptera)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Rüsselzünsler (Crambidae)
Gattung: Agriphila
Art: Gestreifter Graszünsler
Wissenschaftlicher Name
Agriphila tristella
(Denis & Schiffermüller, 1775)

Der Gestreifte Graszünsler (Agriphila tristella) zählt innerhalb der Familie der Rüsselzünsler (Crambidae) zur Gattung Agriphila. Die Art ist monotypisch, demnach sind keine Unterarten bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen und Maße

Der Gestreifte Graszünsler ist eine von rund 300 in Mitteleuropa vorkommenden Arten aus der Familie der Zünsler (Pyralidae) und erreicht eine Flügelspannweite von 23 bis 28 Millimeter. Die Flügel, insbesondere die Vorderflügel, sind schmal, von leicht dreieckiger Form und liegen im Ruhezustand auf dem Abdomen auf. Die Vorderflügel sind überwiegend bräunlich und weisen eine feine Zeichnung aus Linien auf. In der Mitte verläuft dabei ein weißlicher, teilweise auch ein orangener Streifen. Die hinteren Flügel sind überwiegend gräulich gefärbt. Die Augen liegen am stark verlängerten Kopf weit hinten seitlich am Kopf.

Lebensweise

Der Gestreifte Graszünsler ist ein dämmerungs- und nachtaktiver Falter. Seine Flugzeit erstreckt sich von Juni bis September.

Verbreitung

Der Gestreifte Graszünsler ist in ganz Europa bis nach Nordskandinavien verbreitet. Auch in Asien, im Osten bis nach Sibirien, ist er ein oft gesehener Zünsler. Als Habitat bevorzugt er grasreiche Wiesen und Naturgärten. Er lebt sowohl in der Ebene als auch in Mittelgebirgen bis in Höhen von gut 2.000 Metern.

Ernährung

Der Gestreifte Graszünsler ernährt sich insbesondere von Schmielen-Gewächsen und ähnlichen Pflanzen aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Die Raupen weisen gleiche Ernährungsgewohnheiten auf.

Fortpflanzung

Die Eiablage durch die Weibchen der Gestreiften Graszünsler erfolgt im Spätsommer. Erst im Oktober schlüpfen die Larven. Sie sind weißlich gefärbt und leben an verschiedenen Süßgräsern in einer Gespinsthülle. Der Kopf der Larven ist schwäzlich bis bräunlich gefärbt. Die Verpuppung erfolgt zum Ende des Herbstes hin. Dazu begeben sie sich in die lockere Erde der oberen Bodenschicht.

Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

  • Heiko Bellmann: Der neue Kosmos-Schmetterlingsführer. Schmetterlinge, Raupen und Futterpflanzen. Kosmos, 2003 ISBN 3440093301
  • Leon Rogez: Schmetterlinge und Raupen. Ensslin im Arena Verlag, 2006 ISBN 3401452541
  • Thomas Ruckstuhl: Schmetterlinge und Raupen. Gondrom Verlag, 2001 ISBN 3401452541
  • Kurt Günther, Hans-Joachim Hannemann, Fritz Hieke: Urania Tierreich, 6 Bde., Insekten . Deutsch Harri GmbH; Auflage: 5, 1990 ISBN 387144944X
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