Zweistreifen-Strumpfbandnatter

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==Verbreitung== ==Verbreitung==
- +Laut der Roten Liste der [[IUCN]] kommt die Zweistreifen-Strumpfbandnatter in Mexiko (Baja California, Baja California Sur) und in den Vereinigten Staaten von Amerika (Kalifornien) vor. Die Zweistreifen-Strumpfbandnatter hält sich in folgenden Lebensräumen auf: Gemäßigte Wälder, Feuchtgebiete (Inland) wie permanente Flüsse, Bäche, schmale Buchten inklusive Wasserfälle, saisonal bedingte irreguläre Flüsse, Bäche, schmale Buchten, Feuchtgebiete mit dominierender Strauch-Vegetation, Moore, Sümpfe, Torf-Moor-Landschaften sowie Süßwasserquellen und Oasen.
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 +Laut der Roten Liste der [[IUCN]] ist in erster Linie ein Rückgang in den städtischen Gebieten von Kalifornien zu erwarten. Die Art ist mit etwa 40 Prozent in den historischen Bereichen Kaliforniens verschwunden, die meisten seit 1945 ({{Kap|Jennings}} und {{Kap|Hayes}} 1994). Allerdings kommt die Schlange in Süd-Kalifornien außerhalb der städtischen Gebiete am häufigsten vor und es ist nicht ungewöhnlich, dass mehrere Individuen gleichzeitig in einem bestimmten Ort zu sehen sind. Einige Populationen in Baja California scheinen relativ stabil zu sein, aber andere sind wiederum rückläufig und die Art könnte in San Ignacio und San Fernando Velicata schon ausgestorben sein. Insgesamt ist die Anzahl der Subpopulationen und die Anzahl der Populationen derzeit möglicherweise rückläufig, aber wahrscheinlich nicht mit einer Rate von mehr als 10 Prozent über 10 Jahre oder drei Generationen.
-folgt.+Laut der Roten Liste der [[IUCN]] ist die Art in Kalifornien durch Verlust und Zerstörung von Lebensräumen, durch Urbanisierung und Hochwasserschutz, durch übermäßige Beweidung, durch Verdrängung von eingeschleppten Tieren, durch Verlust der Nahrungsressourcen, durch Dürre und durch Tötung der steigenden Anzahl von Menschen in den Lebensräumen ({{Kap|Jennings}} und {{Kap|Hayes}} 1994) stark rückläufig. Ob die eingeführten Prädatoren wie zum Beispiel der [[Amerikanischer Ochsenfrosch|Amerikanische Ochsenfrosch]] (''Rana catesbeiana'') ({{Kap|Hovey}} und {{Kap|Bergen}} 2003) für den Rückgang dieser Art ausschlaggebend sind, ist ungewiss. Im nördlichen Baja California ist die Art von Änderungen an aquatischen Systemen im Zuge der Verstädterung und der Landwirtschaft bedroht und im südlichen Baja California ist die Art durch menschliche Störungen, durch die Einführung nicht-heimischer Arten und durch die Auswirkungen von Staudämmen in den Palmenoasen ebenfalls gefährdet.
==Anhang== ==Anhang==

Version vom 15:58, 26. Jun 2011

Zweistreifen-Strumpfbandnatter

Systematik
Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Familie: Nattern (Colubridae)
Gattung: Strumpfbandnattern (Thamnophis)
Art: Zweistreifen-Strumpfbandnatter
Wissenschaftlicher Name
Thamnophis hammondii
(Kennicott, 1860)

IUCN-Status
Least Concern (LC)

Die Zweistreifen-Strumpfbandnatter (Thamnophis hammondii) zählt innerhalb der Familie der Nattern (Colubridae) zur Gattung der Strumpfbandnattern (Thamnophis). Im Englischen wird die Zweistreifen-Strumpfbandnatter two-striped gartersnake oder two-striped garter snake genannt. Die Art ist monotypisch, Unterarten sind demnach keine bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Taxonomie

Laut der Roten Liste der IUCN zählte früher Thamnophis hammondii zu Thamnophis couchii, einschließlich Thamnophis digueti Mocquuard, 1899 in Baja California. Der spezifische Name in der Roten Liste der IUCN wurde vor 2007 fälschlicherweise als hammondi angegeben.

Beschreibung

Aussehen und Maße

folgt.

Lebensweise

Laut der Roten Liste der IUCN erstreckt sich das Verbreitungsgebiet von der Küste Kaliforniens (USA) nahe von Salinas, Monterey County, südlich bis El Rosario und bis in den Norden von Baja California (Mexiko). Des Weiteren finden sich isolierte Populationen in der La Presa Region südlich von Baja California. Die Zweistreifen-Strumpfbandnatter tritt in einer Höhe bis zu 2.450 Meter über dem Meeresspiegel auf (McGuire und Grismer 1993, Jennings und Hayes 1994, Rossman et al. 1996, Grismer 2002, Stebbins 2003). Diese hoch aquatische Schlange ist in der Regel in oder in der Nähe von permanentem Frischwasser zu finden, oft entlang von Bächen mit felsigen Flächen, die mit Weiden und anderer Ufer-Vegetation gesäumt sind. Auch Berghänge und Oasen werden gerne besiedelt (Jennings und Hayes 1994, Rossman et al. 1996, Grismer 2002, Stebbins 2003). Im südlichen Teil sind die Lebensräume der Zweistreifen-Strumpfbandnatter nur auf Palmenoasen beschränkt.

Verbreitung

Laut der Roten Liste der IUCN kommt die Zweistreifen-Strumpfbandnatter in Mexiko (Baja California, Baja California Sur) und in den Vereinigten Staaten von Amerika (Kalifornien) vor. Die Zweistreifen-Strumpfbandnatter hält sich in folgenden Lebensräumen auf: Gemäßigte Wälder, Feuchtgebiete (Inland) wie permanente Flüsse, Bäche, schmale Buchten inklusive Wasserfälle, saisonal bedingte irreguläre Flüsse, Bäche, schmale Buchten, Feuchtgebiete mit dominierender Strauch-Vegetation, Moore, Sümpfe, Torf-Moor-Landschaften sowie Süßwasserquellen und Oasen.

Ernährung

Die Zweistreifen-Strumpfbandnatter ernährt sich überwiegend von Fischen und Amphibien, aber auch kleinere Nagetiere, Vögel und seltener Reptilien in passender Größe werden nicht verschmäht. Auch Weichtiere werden insbesondere von Jungschlangen gefressen. Die Zweistreifen-Strumpfbandnatter ist ein aktiver Jäger, die dem Geruch der Beute folgt, sie mit den Zähnen ergreift und oft noch lebend verschlingt, nur selten wird die Beute vorher erdrosselt. Die Zweistreifen-Strumpfbandnatter verschlingt nur lebende Beute. Lediglich Jungtiere, trächtige Weibchen und Terrarientiere nehmen auch Aas zu sich. Gewissermaßen reagieren gerade zur Welt gekommene Jungtiere geruchlich selektiv auf Extrakte bestimmter Nahrungstiere. Das heißt es gibt chemische Beutespektren mit angeborenen Vorlieben, welche sich jedoch mit dem Älterwerden individuell entwickeln.

Fortpflanzung

Nach der Winterruhe, wenn die Temperaturen im Frühling wieder ansteigen, erwachen zuerst die Männchen und einige Tage bis Wochen später die Weibchen (sie haben einen höheren Temperaturbedarf). Die Weibchen geben Pheromone (Sexuallockstoffe) über die Haut ab und locken so manchmal scharenweise Männchen an. Unter diesen kommt es dann zu friedlichen und unbissigen Auseinandersetzungen, in dem sie versuchen, sich gegenseitig auf den Boden zu drücken. Der schwächere gibt dann nach und verschwindet. Solche friedlichen Kämpfe nennt man Kommentkämpfe. Dann reibt das gesiegte Männchen zur sexuellen Stimulierung Kinn und Rücken des anderen Geschlechts. Ist das Weibchen paarungsbereit, hebt sie ihren Hinterleib und das Männchen führt den ausgestülpten Hemipenis in die weibliche Kloake ein und gibt sein Sperma ab, so dass die Eizellen befruchtet werden. Das Männchen verschließt dann mit einem Pfropfen die Kloake der Geschlechtspartnerin, damit das Weibchen von keine anderen Männchen mehr befruchtet wird. Auch die Zweistreifen-Strumpfbandnatter ist eilebendgebärend, das heißt, sie bildet zwar Eier aus, aber die Jungschlangen schlüpfen aber bereits vor der Eiablage aus den Eiern heraus und es kommen bereits lebende Junge zur Welt. Bei einem Wurf kommen nach 70 bis 110 Tagen zumeist 10 bis 20, selten über 50 Jungtiere zur Welt. Je nach Vorkommen pflanzen sich die Zweistreifen-Strumpfbandnatter ein- bis zweimal im Jahr fort. Die Geschlechtsreife wird in der Natur nach etwa einem Jahr erreicht, die Lebenserwartung liegt bei maximal über zehn Jahren.

Gefährdung und Schutz

Laut der Roten Liste der IUCN gehört die Berg-Strumpfbandnatter heute noch nicht zu den bedrohten Vogelarten. Sie ist in weiten Teilen des Verbreitungsgebietes häufig anzutreffen. Nur in wenigen Regionen kommt die Berg-Strumpfbandnatter selten oder nur spärlich vor. In der Roten Liste der IUCN wird sie als least concern (nicht gefährdet) geführt. Allerdings, wenn der Verlust der geeigneten Lebensräume anhält, könnte die Art bald als gering gefährdet eingestuft werden. Die Art ist durch einige Vorkommen und Subpopulationen (Jennings und Hayes 1994, Grismer 2002) vertreten. Die Größe der Gesamtpopulation ist unbekannt, aber sicher sind mindest mehrere Tausend Individuen vertreten. Diese Schlange ist in geeigneten Lebensräumen im Nordwesten von Baja California (Grismer 2002) vertreten.

Laut der Roten Liste der IUCN ist in erster Linie ein Rückgang in den städtischen Gebieten von Kalifornien zu erwarten. Die Art ist mit etwa 40 Prozent in den historischen Bereichen Kaliforniens verschwunden, die meisten seit 1945 (Jennings und Hayes 1994). Allerdings kommt die Schlange in Süd-Kalifornien außerhalb der städtischen Gebiete am häufigsten vor und es ist nicht ungewöhnlich, dass mehrere Individuen gleichzeitig in einem bestimmten Ort zu sehen sind. Einige Populationen in Baja California scheinen relativ stabil zu sein, aber andere sind wiederum rückläufig und die Art könnte in San Ignacio und San Fernando Velicata schon ausgestorben sein. Insgesamt ist die Anzahl der Subpopulationen und die Anzahl der Populationen derzeit möglicherweise rückläufig, aber wahrscheinlich nicht mit einer Rate von mehr als 10 Prozent über 10 Jahre oder drei Generationen.

Laut der Roten Liste der IUCN ist die Art in Kalifornien durch Verlust und Zerstörung von Lebensräumen, durch Urbanisierung und Hochwasserschutz, durch übermäßige Beweidung, durch Verdrängung von eingeschleppten Tieren, durch Verlust der Nahrungsressourcen, durch Dürre und durch Tötung der steigenden Anzahl von Menschen in den Lebensräumen (Jennings und Hayes 1994) stark rückläufig. Ob die eingeführten Prädatoren wie zum Beispiel der Amerikanische Ochsenfrosch (Rana catesbeiana) (Hovey und Bergen 2003) für den Rückgang dieser Art ausschlaggebend sind, ist ungewiss. Im nördlichen Baja California ist die Art von Änderungen an aquatischen Systemen im Zuge der Verstädterung und der Landwirtschaft bedroht und im südlichen Baja California ist die Art durch menschliche Störungen, durch die Einführung nicht-heimischer Arten und durch die Auswirkungen von Staudämmen in den Palmenoasen ebenfalls gefährdet.

Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

  • Roland Bauchot: Schlangen, Weltbild Verlag, 1999, ISBN 3-8289-1501-9
  • Dieter Schmidt: Nattern faszinierend & exotisch, Gräfe & Unzer, Auflage 1 (Februar 2005), ISBN 3774269475

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