Zweistreifen-Strumpfbandnatter

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Zweistreifen-Strumpfbandnatter

Systematik
Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Familie: Nattern (Colubridae)
Gattung: Strumpfbandnattern (Thamnophis)
Art: Zweistreifen-Strumpfbandnatter
Wissenschaftlicher Name
Thamnophis hammondii
(Kennicott, 1860)

IUCN-Status
Least Concern (LC)

Die Zweistreifen-Strumpfbandnatter (Thamnophis hammondii) zählt innerhalb der Familie der Nattern (Colubridae) zur Gattung der Strumpfbandnattern (Thamnophis). Im Englischen wird die Zweistreifen-Strumpfbandnatter two-striped gartersnake oder two-striped garter snake genannt. Die Art ist monotypisch, Unterarten sind demnach keine bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Taxonomie

Laut der Roten Liste der IUCN zählte früher Thamnophis hammondii zu Thamnophis couchii, einschließlich Thamnophis digueti Mocquuard, 1899 in Baja California. Der spezifische Name in der Roten Liste der IUCN wurde vor 2007 fälschlicherweise als hammondi angegeben.

Beschreibung

Aussehen und Maße

folgt.

Lebensweise

folgt.

Verbreitung

folgt.

Ernährung

Die Zweistreifen-Strumpfbandnatter ernährt sich überwiegend von Fischen und Amphibien, aber auch kleinere Nagetiere, Vögel und seltener Reptilien in passender Größe werden nicht verschmäht. Auch Weichtiere werden insbesondere von Jungschlangen gefressen. Die Zweistreifen-Strumpfbandnatter ist ein aktiver Jäger, die dem Geruch der Beute folgt, sie mit den Zähnen ergreift und oft noch lebend verschlingt, nur selten wird die Beute vorher erdrosselt. Die Zweistreifen-Strumpfbandnatter verschlingt nur lebende Beute. Lediglich Jungtiere, trächtige Weibchen und Terrarientiere nehmen auch Aas zu sich. Gewissermaßen reagieren gerade zur Welt gekommene Jungtiere geruchlich selektiv auf Extrakte bestimmter Nahrungstiere. Das heißt es gibt chemische Beutespektren mit angeborenen Vorlieben, welche sich jedoch mit dem Älterwerden individuell entwickeln.

Fortpflanzung

Nach der Winterruhe, wenn die Temperaturen im Frühling wieder ansteigen, erwachen zuerst die Männchen und einige Tage bis Wochen später die Weibchen (sie haben einen höheren Temperaturbedarf). Die Weibchen geben Pheromone (Sexuallockstoffe) über die Haut ab und locken so manchmal scharenweise Männchen an. Unter diesen kommt es dann zu friedlichen und unbissigen Auseinandersetzungen, in dem sie versuchen, sich gegenseitig auf den Boden zu drücken. Der schwächere gibt dann nach und verschwindet. Solche friedlichen Kämpfe nennt man Kommentkämpfe. Dann reibt das gesiegte Männchen zur sexuellen Stimulierung Kinn und Rücken des anderen Geschlechts. Ist das Weibchen paarungsbereit, hebt sie ihren Hinterleib und das Männchen führt den ausgestülpten Hemipenis in die weibliche Kloake ein und gibt sein Sperma ab, so dass die Eizellen befruchtet werden. Das Männchen verschließt dann mit einem Pfropfen die Kloake der Geschlechtspartnerin, damit das Weibchen von keine anderen Männchen mehr befruchtet wird. Auch die Zweistreifen-Strumpfbandnatter ist eilebendgebärend, das heißt, sie bildet zwar Eier aus, aber die Jungschlangen schlüpfen aber bereits vor der Eiablage aus den Eiern heraus und es kommen bereits lebende Junge zur Welt. Bei einem Wurf kommen nach 70 bis 110 Tagen zumeist 10 bis 20, selten über 50 Jungtiere zur Welt. Je nach Vorkommen pflanzen sich die Zweistreifen-Strumpfbandnatter ein- bis zweimal im Jahr fort. Die Geschlechtsreife wird in der Natur nach etwa einem Jahr erreicht, die Lebenserwartung liegt bei maximal über zehn Jahren.

Gefährdung und Schutz

folgt.

Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

  • Roland Bauchot: Schlangen, Weltbild Verlag, 1999, ISBN 3-8289-1501-9
  • Dieter Schmidt: Nattern faszinierend & exotisch, Gräfe & Unzer, Auflage 1 (Februar 2005), ISBN 3774269475

Qualifizierte Weblinks

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