Rothund

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Der [[Rothund]] (''Cuon alpinus''), der auch Asiatischer Wildhund genannt wird, gehört innerhalb der Familie [[Hunde]] (''Canidae'') zum Tribus der [[Echte Hunde|Echten Hunde]] (''Canini''). Der [[Rothund]] (''Cuon alpinus''), der auch Asiatischer Wildhund genannt wird, gehört innerhalb der Familie [[Hunde]] (''Canidae'') zum Tribus der [[Echte Hunde|Echten Hunde]] (''Canini'').
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Der Rothund erreicht eine Körperlänge von gut 100 cm, ein Stockmaß von 45 cm sowie ein Gewicht von 15 bis 25 Kg. Der buschige Schwanz misst etwa 45 cm. Das Fell weist eine überwiegend rotbraune bis rostbraune Färbung auf. Läufe, Bauchseite, Kehlbereich sowie die Innenseite der Ohren sind weißlich. Die Beine sind relativ kurz. Daher sind sie zwar keine ausgesprochen schnellen Jäger, aber besonders ausdauernde. Der Rothund ist ein Rudeltier. Erlebt in Gruppen von fünf bis 20 Tieren. Selten treten auch größere Gruppen in Erscheinung. Ein Rudel wird von einem Alpha-Pärchen angeführt, die auch das alleinige Recht auf Paarung hat. In den meisten Verbreitungsgebieten steht der Rothund mittlerweile kurz vor der Ausrottung. Der [[IUCN]] führt diese Art als bedroht. Als Hauptgründe sind die Zerstörung ihrer Lebensräume sowie die Übertragung von Krankheiten, die von wilden Haushunden ausgegangen sind, zu nennen. Der Rothund erreicht eine Körperlänge von gut 100 cm, ein Stockmaß von 45 cm sowie ein Gewicht von 15 bis 25 Kg. Der buschige Schwanz misst etwa 45 cm. Das Fell weist eine überwiegend rotbraune bis rostbraune Färbung auf. Läufe, Bauchseite, Kehlbereich sowie die Innenseite der Ohren sind weißlich. Die Beine sind relativ kurz. Daher sind sie zwar keine ausgesprochen schnellen Jäger, aber besonders ausdauernde. Der Rothund ist ein Rudeltier. Erlebt in Gruppen von fünf bis 20 Tieren. Selten treten auch größere Gruppen in Erscheinung. Ein Rudel wird von einem Alpha-Pärchen angeführt, die auch das alleinige Recht auf Paarung hat. In den meisten Verbreitungsgebieten steht der Rothund mittlerweile kurz vor der Ausrottung. Der [[IUCN]] führt diese Art als bedroht. Als Hauptgründe sind die Zerstörung ihrer Lebensräume sowie die Übertragung von Krankheiten, die von wilden Haushunden ausgegangen sind, zu nennen.
-=Verbreitung=+==Verbreitung==
Der Rothund findet seine Verbreitung in weiten Teilen Zentral- und Südostasiens. Er lebt im Altai-Gebirge, dem mittelasiatisches Hochgebirge im Grenzgebiet von Kasachstan, Russland. Weitere Populationen sind in der Mongolei, in China sowie in Indien und Indonesien zu finden. Er meidet offene Gelände und hält sich in Wäldern bzw. in seinen südlichen Verbreitungsgebieten im tropischen Regenwald auf. Der Rothund findet seine Verbreitung in weiten Teilen Zentral- und Südostasiens. Er lebt im Altai-Gebirge, dem mittelasiatisches Hochgebirge im Grenzgebiet von Kasachstan, Russland. Weitere Populationen sind in der Mongolei, in China sowie in Indien und Indonesien zu finden. Er meidet offene Gelände und hält sich in Wäldern bzw. in seinen südlichen Verbreitungsgebieten im tropischen Regenwald auf.
-=Nahrung=+==Nahrung==
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Der Rothund ist ein reiner Hetzjäger, der im Rudel Jagd auf größere Säugetiere macht. Dabei wird die Meute (meist vier bis sechs Tiere) in der Regel vom dem Alpha-Männchen angeführt. Sie sind nicht sehr schnell, aber sehr ausdauernd, wenn es darum geht ein Beutetier bis zur Erschöpfung zu hetzen. Neben Hirschen, Rehen, ziegenartigen Tieren aller Art und Wildschweinen reissen sie hier und da aber auch kleine Tiere in der Größe eines Nagetieres. Aufgebessert wird ihr Speiseplan durch Früchte, die ihnen auch zu schmecken scheinen. Ein adulter Rothund benötigt rund zwei Kg Fleisch am Tag. Der Rothund ist ein reiner Hetzjäger, der im Rudel Jagd auf größere Säugetiere macht. Dabei wird die Meute (meist vier bis sechs Tiere) in der Regel vom dem Alpha-Männchen angeführt. Sie sind nicht sehr schnell, aber sehr ausdauernd, wenn es darum geht ein Beutetier bis zur Erschöpfung zu hetzen. Neben Hirschen, Rehen, ziegenartigen Tieren aller Art und Wildschweinen reissen sie hier und da aber auch kleine Tiere in der Größe eines Nagetieres. Aufgebessert wird ihr Speiseplan durch Früchte, die ihnen auch zu schmecken scheinen. Ein adulter Rothund benötigt rund zwei Kg Fleisch am Tag.
-=Fortpflanzung=+==Fortpflanzung==
Die Geschlechtsreife wird mit etwa 18 Monaten erreicht. Innerhalb eines Rudels kann sich nur das Alpha-Pärchen fortpflanzen. Nach einer Tragezeit von etwa 60 bis 65 Tagen bringt das Weibchen sechs bis neun Welpen zur Welt, die ein Geburtsgewicht von etwa 300 bis 400 Gramm aufweisen. Bei der Aufzucht ist das gesamte Rudel behilflich. Rothunde haben eine Lebenserwartung von rund 20 Jahren. Die Geschlechtsreife wird mit etwa 18 Monaten erreicht. Innerhalb eines Rudels kann sich nur das Alpha-Pärchen fortpflanzen. Nach einer Tragezeit von etwa 60 bis 65 Tagen bringt das Weibchen sechs bis neun Welpen zur Welt, die ein Geburtsgewicht von etwa 300 bis 400 Gramm aufweisen. Bei der Aufzucht ist das gesamte Rudel behilflich. Rothunde haben eine Lebenserwartung von rund 20 Jahren.
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Rothund
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Systematik
Klasse: Säugetiere (Mamalia)
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Familie: Hunde (Canidae)
Tribus: Echte Hunde (Canini)
Gattung: Cuon
Art: Rothund
Wissenschaftlicher Name
Cuon alpinus
Pallas, 1811

Der Rothund (Cuon alpinus), der auch Asiatischer Wildhund genannt wird, gehört innerhalb der Familie Hunde (Canidae) zum Tribus der Echten Hunde (Canini).

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Der Rothund erreicht eine Körperlänge von gut 100 cm, ein Stockmaß von 45 cm sowie ein Gewicht von 15 bis 25 Kg. Der buschige Schwanz misst etwa 45 cm. Das Fell weist eine überwiegend rotbraune bis rostbraune Färbung auf. Läufe, Bauchseite, Kehlbereich sowie die Innenseite der Ohren sind weißlich. Die Beine sind relativ kurz. Daher sind sie zwar keine ausgesprochen schnellen Jäger, aber besonders ausdauernde. Der Rothund ist ein Rudeltier. Erlebt in Gruppen von fünf bis 20 Tieren. Selten treten auch größere Gruppen in Erscheinung. Ein Rudel wird von einem Alpha-Pärchen angeführt, die auch das alleinige Recht auf Paarung hat. In den meisten Verbreitungsgebieten steht der Rothund mittlerweile kurz vor der Ausrottung. Der IUCN führt diese Art als bedroht. Als Hauptgründe sind die Zerstörung ihrer Lebensräume sowie die Übertragung von Krankheiten, die von wilden Haushunden ausgegangen sind, zu nennen.

Verbreitung

Der Rothund findet seine Verbreitung in weiten Teilen Zentral- und Südostasiens. Er lebt im Altai-Gebirge, dem mittelasiatisches Hochgebirge im Grenzgebiet von Kasachstan, Russland. Weitere Populationen sind in der Mongolei, in China sowie in Indien und Indonesien zu finden. Er meidet offene Gelände und hält sich in Wäldern bzw. in seinen südlichen Verbreitungsgebieten im tropischen Regenwald auf.

Nahrung

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Der Rothund ist ein reiner Hetzjäger, der im Rudel Jagd auf größere Säugetiere macht. Dabei wird die Meute (meist vier bis sechs Tiere) in der Regel vom dem Alpha-Männchen angeführt. Sie sind nicht sehr schnell, aber sehr ausdauernd, wenn es darum geht ein Beutetier bis zur Erschöpfung zu hetzen. Neben Hirschen, Rehen, ziegenartigen Tieren aller Art und Wildschweinen reissen sie hier und da aber auch kleine Tiere in der Größe eines Nagetieres. Aufgebessert wird ihr Speiseplan durch Früchte, die ihnen auch zu schmecken scheinen. Ein adulter Rothund benötigt rund zwei Kg Fleisch am Tag.

Fortpflanzung

Die Geschlechtsreife wird mit etwa 18 Monaten erreicht. Innerhalb eines Rudels kann sich nur das Alpha-Pärchen fortpflanzen. Nach einer Tragezeit von etwa 60 bis 65 Tagen bringt das Weibchen sechs bis neun Welpen zur Welt, die ein Geburtsgewicht von etwa 300 bis 400 Gramm aufweisen. Bei der Aufzucht ist das gesamte Rudel behilflich. Rothunde haben eine Lebenserwartung von rund 20 Jahren.
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