Rote Feuerameise

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Rote Feuerameise

Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Unterklasse: Geflügelte Insekten (Pterygota)
Überordnung: Neuflügler (Neoptera)
Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)
Unterordnung: Taillenwespen (Apocrita)
Familie: Ameisen (Formicidae)
Unterfamilie: Knotenameisen (Myrmicinae)
Gattung: Feuerameisen (Solenopsis)
Art: Rote Feuerameise
Wissenschaftlicher Name
Solenopsis invicta
Buren, 1972

Die Rote Feuerameise (Solenopsis invicta) zählt innerhalb der Familie der Ameisen (Formicidae) zur Gattung der Feuerameisen (Solenopsis). Ihr lateinischer Name (invicta) bedeutet "unbesiegbar". Die englische Bezeichnung der Roten Feuerameise lautet Red Imported Fire Ant oder RIFA.

Die ursprünglich aus Südamerika stammende Rote Feuerameise wurde zwischen 1933 und 1945 aus Brasilien nach Alabama, Pensacola und Florida eingeführt. Die nahe verwandte Schwarze Feuerameise (Solenopsis richteri), ebenfalls aus Südamerika stammend, wurde etwa 1918 eingeführt. Sie hält sich mehr im nordöstlichen Mississippi und im nordwestlichen Alabama auf. Insbesondere ist ein Rückgang der zwei tropischen heimischen Arten Solenopsis xyloni und Solenopsis geminata in den USA zu verzeichnen. Als ob die zwei importierten Arten nicht genug wären, können die Rote Feuerameise und die Schwarze Feuerameise (Solenopsis richteri) Mischlinge hervorbringen. Man vermutet, dass die Rote Ameise und die Schwarze Feuerameise (Solenopsis richteri) mit ihren Mischlingen die zwei tropischen heimischen Ameisen-Arten Solenopsis xyloni und Solenopsis geminata aus ihrem Lebensraum schon verdrängt haben.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen und Maße

Die Kolonie der Roten Feuerameise setzt sich aus kleinen Arbeiterinnen, mittelgroßen Arbeiterinnen, großen Arbeiterinnen und aus einer Königin oder aus mehreren Königinnen zusammen. Die Arbeiterinnen weisen unterschiedliche Größen (polymorph) auf. Sie erreichen eine Körperlänge von etwa drei bis sechs Millimeter. Alle Arbeiterinnen weisen die gleichen Körperproportionen auf. Die Breite des Kopfes übersteigt nie die Breite des Abdomens. Bei den kleinen Arbeiterinnen schwankt die Breite des Kopfes bis zu 0,5 Millimeter und bei den großen Arbeiterinnen bis zu 1,5 Millimeter. Der Unterkiefer hat vier eindeutige Zähne und die Antennen bestehen aus zehn Segmenten und enden jeweils in zwei-segmentierte Keulen. Das Stielchenglied (Petiolus), das Mesosoma und die Gaster miteinander verbindet, besteht ebenfalls aus zwei Segmenten. Dieses Stielchen als bewegliche Verbindung zwischen Brustabschnitt und Hinterleib ist charakteristisch für alle Ameisen. Das Propodeum (erstes Segment des Hinterleibs (Abdomen)) weist kaum Dornen auf. Ein Stachel ist an der Spitze der Gaster (bauchiger Abschnitt des Hinterleibs (Abdomen)) vorhanden. Dieser Stachel wird beim Beutefang oder wenn die Rote Feurameise sich von Eindringlingen bedroht fühlt, eingesetzt. Der Stich des Stachels kann unangenehme brennende Schmerzen verursachen. Die Körperfarbe ist normalerweise rot, die Gaster variiert zwischen einer schwärzlichen und einer bräunlichen Färbung. Im allgemeinen kann die Rote Feuerameise anhand eines mittleren Zahnes, der sich auf dem Rand der Stirnplatte (Clypeus) befindet und das Fehlen eines großen rötlichen orangefarbenen Punktes auf dem ersten Segment der Gaster erkannt werden. Jedoch ist es schwierig die Hybriden der Roten Ameise und der Schwarzen Feuerameise (Solenopsis richteri) auseinanderzuhalten. Die zuverlässigste Methode für eine Bestimmung dieser Arten ist ein kutikulärer Kohlenwasserstofftest, den einige Labors heutzutage schon anwenden.

Lebensweise

Die Kolonien der Roten Feuerameise treten in zwei Formen auf: Die Monogynous-Form (Einzelne Königin) und die Polygynous-Form (Viele Königinnen). Die Monogynous-Form ist die allgemeinere Form.
April Nobile, AntWeb, California Academy of Sciences, 2000-2008
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April Nobile, AntWeb, California Academy of Sciences, 2000-2008
Die Monogynous-Kolonien haben eine reproduzierende Königin und werden von neuen Königinnen gegründet, die sich dann als geflügelte Ameisen verteilen. Dieser Verbreitungsmodus erlaubt es, dass die neuen Königinnen bis zu einem Kilometer oder mehr sich verteilen können, um eine neue Kolonie oder mehrere neue Kolonien zu gründen. Weil sie territorial sind, treten Monogynous-Kolonien in geringere Dammdichten von bis zu 200 pro Hektar auf. Die Polygynous-Kolonien haben mehr als eine Königin. Diese Kolonien können Hunderte von reproduzierenden Königinnen aufweisen. Sie werden von einer Königin oder von einigen Königinnen gegründet. Dieser Verbreitungsmodus ergibt eine langsamere Rate der Invasion in neue Bereiche. Polygynous-Kolonien sind einerseits nicht territorial und treten folglich in Dammdichten von über 1000 pro Hektar auf. Beide Kolonien-Arten sind auch fähig, sich auf dem Wasser zu verteilen. Insbesondere in den Gebieten, wo es zu saisonbedingten Überschwemmungen kommt, bilden sie eine schwimmende Matte und können so für Wochen überleben bis das Wasser zurückgeht oder lassen sich als schwimmende Matte an Land treiben. Die meisten anderen Ameisen-Arten werden in den USA durch Überschwemmungen beseitigt. Die Lebensdauer einer Arbeiterin hängt von ihrer Größe ab. Kleine Arbeiterinnen können 30 bis 60 Tage lang leben, mittelgroße Arbeiterinnen 60 bis 90 Tage und große Arbeiterinnen 90 bis 180 Tage. Die Königinnen können ein Alter von fünf bis sieben Jahren erreichen. Die komplette Lebensdauer vom Ei bis zur ausgewachsenen Roten Feuerameise beträgt zwischen 22 und 38 Tage.

Giftigkeit

Der Stich der Roten Feuerameise besitzt das Gift eines Alkaloids (alkalisches, stickstoffhaltiges Gift), das starke nekrotoxische Wirkungen hervorruft. Ungefähr 95% des Giftes besteht aus diesen Alkaloiden, die für den brennenden Schmerz und für die weißen Pusteln verantwortlich sind. Diese Symptome erscheinen nach dem Stich ungefähr einen Tag später. Der Rest des Giftes enthält eine wässerige Lösung, die sich aus Proteinen, Peptiden und anderen kleinen Molekülen zusammensetzt und bei überempfindlichen Einzelpersonen allergische Reaktionen hervorrufen kann. Die Arbeiterinnen der Roten Feuerameise beißen mit ihrem Unterkiefer in die Haut, dabei senken sie die Spitze der Gaster, um zusätzlich den Stachel in die Haut des Opfers einzuführen. So beißt und sticht die Rote Feuerameise, aber nur der Stich ist für die brennenden Schmerzen und weißen Pusteln verantwortlich.

Verbreitung

Arbeiterinnen der Roten Feuerameise
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Arbeiterinnen der Roten Feuerameise

Die Rote Feuerameise ist in den südlichen Staaten der USA sehr weit verbreitet. Sie kommt unter anderem in Alabama, Florida, Lousiana, Arkansas, Georgia, Mississippi, Oklahoma, Nord-Carolina, Südcarolina, Tennessee und Texas vor. Mit einer durchschnittlichen Dichte von 1500 bis 3000 Ameisen wurden auch in Mittelamerika in Puerto Rico entdeckt. Lokalisierte Kolonien sind in New-Mexico, im Arizona und in Virginia und weiter nördlich in Deleware sowie Maryland gefunden worden. Im Jahre 1998 wurde die Rote Feuerameise in einem Mandelwald in Kalifornien das erste Mal gesichtet. Die Rote Feuerameise tritt in fast allen Lebensräumen, ausgenommen Sümpfe und dichte Wälder, auf. Die Rote Feuerameise kommt meistens in den Bereichen wie Wiesen, Weiden, Straßenränder und Ackerland vor. Bereiche mit einem hohen Wasserstandspegel und Überschwemmungsgebiete werden auch von ihr erfolgreich kolonisiert. Wenn das Wasser steigt, besitzt die Rote Feuerameise die Fähigkeit, eine schwimmende Matte aus Ameisen zu bilden und kann so für Wochen überleben bis das Wasser zurückgeht oder läßt sich als schwimmende Matte an Land treiben. Durch diese Anpassung konnte sie auch feuchte Savannengebiete in Ermangelung menschlicher Siedlungen sogar kolonisieren.

Die Rote Feuerameise ermangelt die Fähigkeit zum Winterschlaf und ist folglich bis zum kalten Winter oder einer warmen Jahreszeit wahrscheinlich begrenzt, um eine Kolonie zu bilden und sich fortzupflanzen. Die Hochzeitsflüge und die erfolgreiche Koloniegründung finden nur an warmen Tagen nach einem schweren Regen statt. Für die Rote Feuerameise ist das Timing des Regens für die Fortpflanzung und für die Hochzeitsflüge sehr wichtig und zum Teil auch abhängig. Des Weiteren darf der Boden für eine Rote Feuerameise nicht zu trocken und nicht zu nass sein. Nur bei einer Mittelbodentemperatur von 22 Grad Celsius bis 24 Grad Celsius kommt es zu einer erfolgreichen Koloniegründung.

Arbeiterinnen der Roten Feuerameise
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Arbeiterinnen der Roten Feuerameise

Ernährung

Die Nahrung der herumsuchenden Arbeiterinnen besteht aus toten Tieren, einschließlich Insekten (Insecta), Tauwürmern (Lumbricus terrestris) und aus allerlei Wirbeltieren (Vertebrata). Des Weiteren sammeln die Arbeiterinnen auch Blatthonig. Es kommt auch vor, dass die Arbeiterinnen der Roten Feuerameise menschliche Siedlungen aufsuchen, um an die Bonbons, Proteine und Fette heranzukommen und suchen auch zwischen den Stapeln schmutziger Wäsche nach Nahrung. Bis die Larven das dritte Stadium erreicht haben, werden sie nur mit flüssiger Nahrung versorgt. Wenn das vierte Larvenstadium erreicht ist, dann werden die Larven auch mit fester Nahrung gefüttert. Die Arbeiterinnen legen dann die proteinreiche feste Nahrung in einen Tiefstand, der sich vor der Öffnung der Larven befindet, nieder. Die Larven sondern verdauungsfördernde Enzyme ab, die die Arbeiterinnen einsammeln. Der Königin wird etwas von dem verdauten Protein zur Unterstützung der Eiproduktion gereicht. Solange reichlich Nahrung vorhanden ist, wird auch die Eiproduktion reichlich sein.

Gefahr als Neozoa?

Hauptsächlich wurde die Rote Feuerameise als Schädlingsbekämpfer in der Viehwirtschaft und Landwirtschaft eingesetzt, um die Amerikanische Schildzecke (Amblyomma americanum), die das Vieh plagt, die Bohrkäfer (Bostrichidae) wie zum Beispiel der Zuckerrohrbohrer (Diatraea saccharali) und verschiedene Blattläuse (Aphidoidea) zu vertilgen, die insbesondere die Baumwollfelder, Zuckerrohrfelder, Maisfelder, Getreidefelder, Kartoffelfelder, Sonnenblumenfelder, Zitrusfruchtbäume, Pekannuss-Bäume sowie die Obstgärten und verschiedene Pflanzenarten wie das Suppenkraut Echter Eibisch (Althaéa officinalis) und verschiedene Gemüsearten wie Soyabohnen, Gurken und Auberginen befallen.
Texas-Krötenechse (Phrynosoma cornutum)
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Texas-Krötenechse (Phrynosoma cornutum)
Jedoch ging die Rote Feuerameise auch gegen andere Ameisen-Arten aggressiv vor und reduzierte so den Bestand der heimischen Arten wie Solenopsis xyloni und Solenopsis geminata. Des Weiteren ist der Bestand der Ernteameisen (Pogonomyrmex badius) dramatisch gesunken. Die Ernteameisen (Pogonomyrmex badius) sind die Hauptnahrung der Texas-Krötenechsen (Phrynosoma cornutum) und der Zebraschwanzleguane (Callisaurus draconoides).

Durch das aggressive Verhalten der Roten Feuerameise zeigen sich auch erste negative Auswirkungen in der Wildnis. Vor allem die Eier und die Nestlinge von verschiedenen Schildkröten (Testudinata) und Eidechsen (Lacertidae) geraten zunehmend in Gefahr. Des Weiteren sind die Gelege und die Küken der Brautente (Aix sponsa), des Schopfkarakaras (Polyborus plancus) sowie der Amerikanischen Zwergseeschwalbe (Sternula antillarum) durch die Rote Feuerameise gefährdet. Auch einige Kolonien verschiedener Entenvögel (Anatidae) werden von der Roten Feuerameise aufgesucht. Eine Abnahme der Gelege wurde auch bei der Fahlstirnschwalbe (Petrochelidon pyrrhonota) und bei der Virginiawachtel (Colinus virginianus) beobachtet. Sogar einige Todesfälle von Nagetierarten wurden registriert. Eine bedeutender Rückgang der Argentinischen Ameise (Linepithema humile) ist ebenfalls zu verzeichnen sowie eine deutliche Abnahme des Überflusses an Asseln (Isopoda), Milben (Acari) und an Dungkäfern (Canthon pilularius) zeigte sich. Des Weiteren besuchen die Arbeiterinnen der Roten Feuerameise häufig Obstgärten, um einen Blatthonig der Dysmicoccus morrisoni zu sich zu nehmen.

Fortpflanzung

Eine neue Königin, die eine Kolonie gründet, konstruiert für gewöhnlich ein Nest im Boden in sonnigen Bereichen. Die Kolonie besteht aus einem Damm, in dem die Brut aufgezogen wird. Dieser Damm ist selten größer als 46 Zentimeter im Durchmesser.
Photo Credit: Walter Tschinkel, Harvard University: MCZ Department of Entomology
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Photo Credit: Walter Tschinkel, Harvard University: MCZ Department of Entomology
Der Damm besteht aus einer Reihe unterirdischer Tunnels. Das Tunnelsystem ist sehr komplex und umfangreich und erlaubt den Arbeiterinnen bei kritischen unterschiedlichen Temperaturen der Bodenoberfläche in verschiedene Tunnels sofort auszuweichen. Die Tunnelgänge sind sehr eng angelegt, so dass Eindringlinge wie größere Ameisen kaum in der Lage sind in dieses Tunnelsystem einzudringen. Sollte ein Damm mit seinem Tunnelsystem doch gestört werden, so tauchen die Arbeiterinnen der Roten Feuerameise blitzschnell auf, um den Eindringling empfindlich zu beißen und zu stechen. Die Hochzeitsflüge sind Primärmittel einer Kolonie und sorgen auch für die Verbreitung dieser Art. Nachdem die Kolonie ein Alter von etwa einem Jahr erreicht hat, werden reproduktive geflügelte Königinnen produziert. Die Kolonien sind extrem produktiv und wachsen sehr schnell heran. Die Königinnen können für fünf bis sieben Jahre reproduzierend sein und legen etwa 1.500 bis 5.000 Eier pro Tag. Die Arbeiterinnen sind steril. Die Kolonien produzieren geschätzte 4.500 neue Königinnen pro Jahr, die in neue Gebiete fliegen. Untersuchungen ergaben, dass eine Königin in ihrem ersten Lebensjahr etwa 500.000 Arbeiterinnen produzierte. Im Allgemeinen umfaßt eine Kolonie etwa 200.000 bis 240.000 Arbeiterinnen. Sechs bis acht Hochzeitsflüge, die aus 4.500 Königinnen bestehen, treten im Frühling auf. Die Hochzeitsflüge finden normalerweise an warmen sonnigen Tagen mit Temperaturen bis zu 24 Grad Celsius in der Mittagszeit statt mit anschließendem schwerem Regen. Nach den Hochzeitsflügen sterben die Männchen. Die geflügelten Ameisen werden häufig von Swimmingpools angezogen, in denen Eigenheimbesitzer Tausende der geflügelten Ameisen finden können, die auf der Oberfläche des Wassers treiben. Sobald die geflügelte Königin sich verpaart hat, harkt sie ihre Beine nach vorne, um die Flügel an der basalen Naht auszureißen. Anschließend sucht sie eine geeignete Stelle, um eine neue Kolonie zu gründen. Häufig befindet sich diese Stelle unter Felsen, Blätter oder in einem kleinen Sprung oder in einem Spalt, wie am Rand eines Bürgersteigs, einer Verkehrsstrasse oder einer Straße. Die Königin gräbt in den Boden ein kleines Nest, das sofort verriegelt wird, um Prädatoren fernzuhalten.
Photo Credit: Walter Tschinkel, Harvard University: MCZ Department of Entomology
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Photo Credit: Walter Tschinkel, Harvard University: MCZ Department of Entomology
Innerhalb von 24 Stunden nach der Verpaarung, hat die Königin zwischen zehn bis fünfzehn Eier gelegt, die acht bis zehn Tage ausgebrütet werden. Bis die erste Generation ausgebrütet ist, hat die Königin 75 bis 125 weitere Eier gelegt. Dieser Prozeß dauert etwa zwei Wochen bis einen Monat. Das larvale Stadium dauert für gewöhnlich sechs bis zwölf Tage und das pupale Stadium etwa neun bis sechzehn Tage. Die Königin versorgt die erste Generation der jungen Larven mit einer Absonderung aus ihrer Speicheldrüse. Die Flügelmuskeln der Königin, die nicht mehr benötigt werden, werden ebenfalls als Nährstoffe für die jungen Larven bereitgestellt.

Die erste Generation der Arbeiterinnen ist aufgrund der geringen Verabreichung an Nährstoffen ziemlich klein geraten. Die kleinen Arbeiterinnen verlassen das Nest und gehen sofort auf Nahrungssuche, um die Königin und die nächste Generation mit Nahrung zu versorgen. Die kleinen Arbeiterinnen erweitern das Nest und legen einen Damm an. Innerhalb eines Monats werden größere Arbeiterinnen produziert und der Damm nimmt an Größe zu. Bis zum sechsten Monat hat die Kolonie eine umfangreiche Größe von Tausenden Arbeiterinnen erreicht. Eine Kolonie dieser Größe enthält einige große Arbeiterinnen (Hauptarbeiterinnen), viele mittelgrosse Arbeiterinnen (Mittelarbeiterinnen) und eine Majorität kleiner Arbeiterinnen (kleine Arbeiterinnen). Die drei Arten der Arbeiterinnen sind alles sterile Weibchen und führen die Aufgaben durch, die notwendig sind, um eine Kolonie am Leben zu erhalten. Nur die Königin legt Eier und kann etwa 1.500 bis 5.000 Eier pro Tag produzieren.

Anhang

Literatur und Quellen

Links

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