Prachtrosella
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| Palmkakadu | |
|---|---|
| Systematik | |
| Klasse: | Vögel (Aves) |
| Ordnung: | Papageien (Psittaciformes) |
| Familie: | Eigentliche Papageien (Psittacidae) |
| Gattung: | Plattschweifsittiche (Platycercus) |
| Art: | Rosellasittich (Platycercus eximius) |
| Unterart: | Prachtrosella |
| Wissenschaftlicher Name | |
| Platycercus eximius ceciliae | |
| Gmelin, 1788 | |
Die Prachtrosella (Platycercus eximius ceciliae) gehört zu den Eigentlichen Papageien (Psittacidae) und sind von kleiner Statur.
Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung
Die Rosellasittiche erreichen eine Größe von rund 30 cm und je nach Geschlecht ein Gewicht von 90-120 Gramm. Sie gehören zu den farbenprächtigsten Papageienarten überhaupt. Beim Männchen sind Kopf, Hals, Brust und die Unterseite des Schwanzes rot, die Bauchseite ist gelbgrün, wobei die Färbung zur Unterseite hin ins grün übergeht. Die Flügeldecken weisen eine schwarze, blaue und grüne Färbung auf. Der Schnabel ist grau-weiß gefärbt. Die Iris ist dunkelbraun. Das Weibchen ist insgesamt matter gefärbt und etwas kleiner als das Männchen.
Verbreitung
Das südliche Australien und Tasmanien sind die Verbreitungsgebiete der Rosellasittiche. Sie bevorzugen offene Savannen mit einzelnen Bäumen oder offenen Wäldern. Sie sind aber auch in Parks und auf Feldern zu finden, wo sie in größeren Schwärmen auch schon mal großen Schaden anrichten können. Sie leben in der Regel paarweise oder in kleinen Gruppen und sind recht standort treu. Nur im Winter bilden sie auch größere Schwärme.
Nahrung
Sie ernähren sich überwiegend von Samen, Beeren, Nüssen und Blüten. Gelegentlich fressen sie auch tierische Nahrung wie Insekten und Larven. Darüber hinaus trinken sie hin und wieder Nektar.
Fortpflanzung
Die Brutzeit erstreckt sich über die Monate August bis Februar. Die Nisthöhlen werden in abgestorbenen Bäumen errichtet. Seltener auch in verlassen Tierbauten auf der Erde. Das Weibchen legt zwischen 4 und 9 Eier, die sie alleine in rund 19 Tagen ausbrütet. Während dieser Zeit wird sie vom Männchen mit Nahrung versorgt. Die Jungvögel sind nach rund 5 Wochen flügge und haben nach 18 Monaten die volle Ausfärbung des Gefieders.
Anhang
Literatur und Quellen
- Prof. Dr. Dr. H. C. Bernhard Grzimek: Grzimeks Tierleben. Band 7-9 Vögel. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG München (1993) ISBN 3-423-05970-2
- Gottfried Mauersberger, Wilhelm Meise: Urania Tierreich, 7 Bde., Vögel.Urania, Stuttgart (1995) ISBN 3423032049
- Einhard Bezzel, Roland Prinzinger: Ornithologie, Utb, 1990, ISBN 3800125978
- Hans-Heiner Bergmann: Die Biologie des Vogels. Aula, 1987, ISBN 389104447X
