Peromyscus pseudocrinitus

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Peromyscus pseudocrinitus
Foto/Zeichnung folgt.

Systematik
Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Unterordnung: Mäuseverwandte (Myomorpha)
Teilordnung: Myodonta
Überfamilie: Hamster- und Mäuseartige (Muroidea)
Familie: Wühler (Cricetidae)
Unterfamilie: Neuweltmäuse (Sigmodontinae)
Tribus: Peromyscini
Gattung: Weißfußmäuse (Peromyscus)
Art: Peromyscus pseudocrinitus
Wissenschaftlicher Name
Peromyscus pseudocrinitus
Burt, 1932

IUCN-Status
Critically Endangered (CR)

Peromyscus pseudocrinitus gehört innerhalb der Familie der Wühler (Cricetidae) zur Gattung der Weißfußmäuse (Peromyscus). Im Englischen wird diese Maus Coronados Deer Mouse oder False Canyon Mouse genannt. Die Art ist monotypisch, Unterarten sind demnach keine bekannt. Fossile Funde wurden bisher nicht nachgewiesen (Álvarez-Castaneda, 1998; IUCN, 2013).

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen und Maße

Peromyscus pseudocrinitus unterscheidet sich völlig von den anderen Vertretern der Gattung der Weißfußmäuse (Peromyscus). Die Art erreicht eine Gesamtlänge von 194 mm, eine Schwanzlänge von 110 mm, eine Hinterfußlänge von 21 mm, eine Ohrlänge von 16 mm, eine Schädellänge von 25,3 mm, eine Condylobasallänge von 23 mm sowie eine Jochbeinbreite von 12,7 mm. Das Fellist lang und sehr dunkel gefärbt. Dorsal ist das Fell zimtfarben bis fast schwarz gefärbt, ventralzeigt sich eine weißliche Färbung (Álvarez-Castaneda, 1998).

Lebensweise

Über die Lebensweise, die Ernährung und die Fortpflanzung ist nichts bekannt (Álvarez-Castaneda, 1998).

Verbreitung

Peromyscus pseudocrinitus ist auf Coronados Island, Baja California Sur, Mexiko endemisch. Die Insel nur wenige km² groß, ist vulkanischen Ursprungs und liegt 10 km nordöstlich von Loreto im Süden von Baja California Sur. Coronados Island ist 3 km lang und rund 2,5 km breit. Die Fläche beträgt demnach kaum 7 km² (Álvarez-Castaneda, 1998).

Ökologie, Gefährdung und Schutz

Peromyscus pseudocrinitus steht heute kurz vor der Ausrottung und wird daher in der Roten Liste der IUCN in der Kategorie CR, Critically Endangered, geführt. Die Ursachen liegen zum einen in dem sehr kleinen und anfälligen Lebensraum und zum anderen an der Dezimierung durch verwilderte Hauskatzen (Felis catus) (IUCN, 2013; Álvarez-Castaneda, 1998).

Anhang

Literatur und Quellen

  • Ronald M. Nowak: Walker's Mammals of the World: v. 1 & 2. B&T, Auflage 6, 1999, (engl.) ISBN 0801857899
  • Don E. Wilson & DeeAnn M. Reeder: Mammal Species of the World, a Taxonomic & Geographic Reference. J. Hopkins Uni. Press, 3rd ed., 2005 ISBN 0801882214
  • David Macdonald: Die große Enzyklopädie der Säugetiere. Ullmann/Tandem ISBN 3833110066
  • Hans Petzsch: Urania Tierreich, 7 Bde., Säugetiere. Urania, Stuttgart (1992) ISBN 3332004999

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