Leopardleguan

aus Tierdoku, der freien Wissensdatenbank

Leopardleguan

Systematik
Reich: Tiere (Animalia)
Stamm: Chordatiere (Chordata)
Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
Überklasse: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Klasse: Kriechtiere (Reptilia)
Ordnung: Eigentliche Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Leguanartige (Iguania)
Familie: Halsbandleguane (Crotaphytidae)
Gattung: Leopardleguane (Gambelia)
Art: Leopardleguan
Wissenschaftlicher Name
Gambelia wislizenii
Baird & Girard, 1852

IUCN-Status
Least Concern (LC)

Der Leopardleguan (Gambelia wislizenii) gehört innerhalb der Familie der Halsbandleguane (Crotaphytidae) zur gleichnamigen Gattung der Leopardleguane (Gambelia). Im Englischen wird er Long-nosed leopard lizard genannt.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Der Leopardleguan erreicht lediglich eine Gesamtlänge von 40 cm, wobei 2/3 der Gesamtlänge auf den Schwanz entfallen. Insgesamt fallen Weibchen größer aus als die Männchen. Die Grundfarbe variiert von grau über beige bis hin zu braun. Auf der Oberseite lässt sich eine Musterung, ähnlich wie bei Leoparden erkennen. Daher auch der deutsche Name. Während der Trächtigkeit färben sich bei den Weibchen die Flanken und Teile des Schwanzes leuchtend orange. Sie leben tagsüber in kleinen Gruppen und ziehen sich nur nachts in eigene Erdbauten zurück. Sie können auf der Flucht vor Feinden auf den Hinterbeinen laufend das Weite suchen. Bei dieser Art der Fortbewegung dient der lange Schwanz als Gegengewicht. Da sie sehr temperaturbedürftig sind, sieht man sie oft tagsüber beim Sonnenbad auf Steinen liegen.

Verbreitung

Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von dem Südwesten der USA bis in den Norden von Mexiko. Sie bewohnen mit Vorliebe sandige, steinige Wüsten oder Halbwüsten mit schwacher Buschvegetation.

Ernährung

Neben tierischer Nahrung wie Insekten (Insecta), kleine Echsen (Lacertilia) und junge Nager (Rodentia) fressen sie auch pflanzliches wie Blätter, Blüten und Früchte.

Fortpflanzung

Die Paarung erfolgt nach der Winterruhe, die in kalten Regionen 2-3 Monate dauern kann. Das Weibchen legt rund 5 bis 10 Eier. Nach einer temperaturabhängigen Inkubationszeit von 56 bis 96 Tagen schlüpfen die Jungechsen. Die Lebenserwartung beträgt im Terrarium bei optimalen Haltungsbedingungen bis zu 10 Jahre.

vergrößern

Anhang

Links

'Persönliche Werkzeuge