Knoblauchkröte

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Knoblauchkröte
Weibliche Knoblauchkröte

Systematik
Klasse: Lurche (Amphibia)
Unterklasse: Lissamphibia
Ordnung: Froschlurche (Anura)
Unterordnung: Mittlere Froschlurche (Mesobatrachia)
Überfamilie: Krötenfrösche (Pelobatoidea)
Familie: Europäische Schaufelfußkröten (Pelobatidae)
Gattung: Europäische Schaufelfußkröten (Pelobates)
Art: Knoblauchkröte
Wissenschaftlicher Name
Pelobates fuscus
Laurenti, 1768

IUCN-Status
Least Concern (LC)

Die Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) zählt innerhalb der Familie der Europäischen Schaufelfußkröten (Pelobatidae) zur Gattung der Europäischen Schaufelfußkröten (Pelobates). Im Englischen wird die Knoblauchkröte Common Spadefoot, Garlic Toad, Common Spadefoot Toad sowie European Common Spadefoot genannt. Die Knoblauchkröte wurde erstmals unter dem wissenschaftlichen Namen Bufo fuscus von Josephus Nicolaus Laurenti 1758 beschrieben. Die heutige Bezeichnung Pelobates fuscus wurde von Johann Georg Wagler 1830 vergeben und der Erstentdecker der Knoblauchkröte war der deutsche Naturforscher, Miniaturmaler und Kupferstecher August Johann Rösel von Rosenhof, der sie in der Nähe von Nürnberg fand.

Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) wählte die Knoblauchkröte zum Lurch des Jahres 2007. Fachlich unterstützt wurde die Aktion von den österreichischen und schweizerischen Fachverbänden ÖGH und KARCH sowie vom NABU.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen und Maße

Die Knoblauchkröte ist ein kleiner bis mittelgroßer Froschlurch. Die Kopf-Rumpf-Länge liegt bei dem Männchen zwischen 45 und 57 Millimeter und bei dem Weibchen zwischen 50 und 66 Millimeter. Das Männchen kann aber eine maximale Länge von etwa 65 Millimeter und das Weibchen eine maximale Länge von etwa 80 Millimeter erreichen. Insgesamt wirkt der Körper der Knoblauchkröte sehr gedrungen. Der Kopf ist groß und nach vorne stark abfallend. Am Kopf mit der abgerundeten Schnauze fallen die stark hervorstehenden Augen und die am Tage senkrecht schlitzförmigen Pupillen auf. Da die Knochlauchkröte überwiegend in der Nacht aktiv ist, weisen die Augen dann eine runde Form auf. Charakteristisch sind ferner die hochaufgewölbte Nase und die Stirn, wobei in der Scheitelregion noch eine besondere Aufwölbung zu erkennen ist. Das Trommelfell ist äußerlich nicht sichtbar. Die Parotoiddrüsen sind nicht ausgebildet. Die Hinterbeine und die Hinterfüße sind gut entwickelt, kurz und kräftig und zum Graben gut geeignet. Der sechs Millimeter lange innere hellbräunlich gefärbte Fersenhöcker der ersten Zehe ist auf der Fußinnenseite zu einer harten scharfkantigen Grabschaufel (Grabschwiele) umgebildet. Zwischen den Zehen befinden sich gut ausgebildete Schwimmhäute. Linkes Ilium, Vexillum und Tuber superior fehlen, eine rinnenartige Einschnürung auf der Ala am Übergang zum Corpus ilii ist vorhanden.
Weibliche Knoblauchkröte
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Weibliche Knoblauchkröte
Der Sacralwirbel, die Querfortsätze sind flügelartig verbreitert und verlängert. Das Sacrum ist gewöhnlich mit dem Urostyl verwachsen und wird dann als Synsacrum bezeichnet. Die Hautoberfläche ist auf dem Rücken und an den Flanken mit flachen, kleinen Warzen bedeckt. Der Rücken weist eine unregelmäßige dunkelbraune oder olivgrüne Fleckenzeichnung auf. Die Grundfärbung der Oberseite variiert zwischen Grautönen und Brauntönen. Darauf findet sich ein mehr oder weniger symmetrisches Muster aus bräunlichen Längsbändern, wobei in der Rückenmitte eine helle Dorsallinie sichtbar bleibt. Die Flanken sind blasser, oft mit zahlreichen roten Tupfen besetzt. Während des Wasseraufenthaltes dunkelt die Knoblauchkröte ziemlich nach, so dass die Zeichnung kaum sichtbar ist. Nach längerem Aufenthalt im Trockenen hellt die Färbung jedoch auf. Die Bauchseite ist schmutzig-weiß und mit zahlreichen dunklengrauen Flecken versehen. Das Männchen bildet zwar keine Brunstschwielen aus, zeigt jedoch während der Paarungszeit eine erhabene, ovale Drüse am Oberarm. Der Oberarmdrüsenkomplex ist außerhalb der Reproduktionszeit weniger voluminös. Ferner weist das Männchen feine Körnelungen auf der Handoberfläche und auf dem Unterarm auf. Das Weibchen wird insgesamt größer und massiger als das Männchen. Die Grundfärbung des Weibchens ist zumeist grau, die des Männchens eher lehmgelb. Während der Paarungszeit sondert der Knoblauchfrosch ein nach Knoblauch riechendes Sekret ab. Diese Eigenschaft war für den Froschlurch auch namensgebend. Nur während der Laichzeit sind die verstärkt nachts und unter Wasser geäußerten einförmigen Laute zu hören. Es handelt sich um Rufserien, die jeweils aus zwei bis vier Einzelrufen bestehen. Die Einzelrufe sind einsilbig und klingen etwa wie die Nachahmung des Klapperns von Pferdehufen. In Schrecksituationen kann ein heller Schrei ausgestoßen werden. Der klopfende Ruf des Männchens klingt relativ leise. Das Weibchen erzeugt im Gegensatz zu dem Männchen grunzende Laute.
Männliche Knoblauchkröte
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Männliche Knoblauchkröte

Lebensweise

Die Knoblauchkröte verbringt den Tag eingegraben im lockeren Untergrund. Sie gräbt sich mittels der scharfkantigen Grabschaufel an den Hinterbeinen bis zu 60 Zentimeter tief in das Erdreich ein und kommt erst am Abend und in der Nacht aus diesem Versteck hervor, um auf Nahrungssuche zu gehen. Wenn der Boden während des Eingrabevorgangs über dem Kopf der Knoblauchkröte zusammenbricht, werden die Augen und Nasenöffnungen geschlossen. Das Einschlupfloch ist im lockeren Boden bald nicht mehr zu erkennen. Im nicht landwirtschaftlich bearbeiteten Gelände bietet dieses Eingraben einen vorzüglichen Schutz. Auch eignet sich dieses Verhalten zum unbeschadeten Überleben von Trockenperioden. Werden Äcker aufgesucht, so stellen die modernen landwirtschaftlichen Geräte eine oft tödliche Gefahr für die Knoblauchkröte dar. Nur zur Paarungszeit im März und im April, ausnahmsweise schon im Februar oder erst im Mai, hält sich die Knoblauchkröte im Wasser auf. Sie stellt dabei keine besonderen Ansprüche an die Qualität des Gewässers und ruft selbst noch in Ansammlung landwirtschaftlicher Abwässer. Zwischen Ende September und Anfang März hält die Knoblauchkröte eine Winterruhe, in sehr trockenen Sommern auch eine Art Sommerruhe. Während der Reproduktionszeit ist die Knoblauchkröte tagaktiv und nachtaktiv, danach ist sie zumeist streng nachtaktiv und kann sich bis zu 1.000 Meter von dem Laichgewässer entfernen. Die Knoblauchkröte kann unter günstigen Umständen in der Natur ein Alter von etwa zehn Jahren erreichen.

Unterarten

Männliche Knoblauchkröte
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Männliche Knoblauchkröte

Verwechslungsgefahr

Zur Verwechslungsart zählt insbesondere die Syrische Schaufelkröte (Pelobates syriacus). Sie besitzt nicht die typische helmartige Aufwölbung in der Kopfmitte wie die Knoblauchkröte. Des Weiteren sind die Schwimmhäute zwischen den Zehen tiefer eingeschnitten. Ferner gehört der Westliche Schlammtaucher (Pelodytes punctatus) zur Verwechslungsart. Er wirkt aber insgesamt schlanker als die Knoblauchkröte. Auch der große scharfrandige innere Fersenhöcker fehlt bei dem Westlichen Schlammtaucher (Pelodytes punctatus) und die Schwimmhäute erscheinen als schmale Säume entlang der Zehen. Ist hier noch die Gemeine Geburtshelferkröte (Alytes obstetricans) zu erwähnen. Sie besitzt ebenfalls keinen großen, scharfrandigen inneren Fersenhöcker und die Schwimmhäute zwischen den Zehen sind kaum ausgebildet.

Die Echten Kröten (Bufo) weisen im Gegensatz zur Knoblauchkröte eine waagerechte elliptische Pupille und große Parotoiden (paarige Wülste hinter den Augen) auf. Das Trommelfell ist zumeist sichtbar und sie besitzen keinen vergrößerten, scharfrandigen inneren Fersenhöcker.

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet der Knoblauchkröte erstreckt sich über große Teile Westeuropas, Mitteleuropas sowie Osteuropas bis nach Mittelasien (Kasachstan). Der europäische Arealteil läßt sich folgendermaßen umschreiben: Die Nordgrenze erstreckt sich im Osten vom Uralvorland (Perm) entlang des 57./58. Breitengrades nach Westen bis Estland (Pokurni), entlang der polnischen und deutschen Ostseeküste über Dänemark bis in die südschwedische Provinz Skane (nördlich Landskrona). Die westliche Verbreitungsgrenze läuft durch die östliche Hälfte der Niederlande und Belgiens bis in die französischen Departements Bas-Rhin und Haut-Rhin. Ein isoliertes Vorkommen soll sich in Zentral-Frankreich (Departement Indre) befinden. Hier besteht wahrscheinlich eine Verwechslung.
Männliche Knoblauchkröte
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Männliche Knoblauchkröte
Die Südgrenze läuft in Deutschland durch Baden-Württemberg (Freiburg) und Bayern (nördlich München), in Österreich sind Oberösterreich und Niederösterreich, Wien, Burgenland, die Steiermark und Kärnten besiedelt. Die Verbreitungsgrenze verläuft weiter durch Nordost-Jugoslawien (Belgrad), Nord-Bulgarien (Sofia, Schwarzmeerküste bei Balcik und Sabla) entlang der Schwarzmeerküste über die Halbinsel Krim, entlang der Ostküste des Asowschen Meeres, des Don und der Wolga bis nach Kuybyschew im Uralvorland. Davon isolierte Vorkommen gibt es in der Poebene und bei Karaburun am Bosporus. In der Schweiz ist die Knoblauchkröte ausgestorben, in Großbritannien wurden Ansiedlungsversuche unternommen.

Als ursprüngliches Steppentier ist die Knoblauchkröte vor allem in offenen, steppenartigen Lebensräumen zu finden, so in flußbegleitenden Schwemmsandbereichen, Binnendünen und Küstendünen und auf Heideflächen. Sie dringt aber auch in lichte Kiefernbestände und kleinere Feldgehölze ein. In landwirtschaftlichen Gebieten trifft man die Knoblauchkröte in Spargelplantagen, auf Kartoffelfeldern und auch in Gärten. Funde unserer Art gelangen auch auf Industriebrachen und in städtischen Parkanlagen. Vielfach werden sandige, leicht grabbare Böden bevorzugt, jedoch lebt die Knoblauchkröte auch auf lehmigen oder moorigen Böden in der Kulturlandschaft. Die Winterquartiere liegen in etwa 60 Zentimeter Bodentiefe. Als Laichgewässer werden die unterschiedlichsten Wasseransammlungen aufgesucht, vom Tümpel bis zum Randbereich größerer Teiche, Weiher ud Seen. Die Knoblauchkröte laicht bevorzugt in nährstoffreichen, mit Rohrkolben und Schilfrohr dicht bewachsenen Gewässern. Aus Tschechien und Norditalien wurden Reisfelder als Laichgewässer bekannt. Die Art ist ziemlich salztolerant, was ihr zum Beispiel auch die Besiedlung der Alkalilaken im Gebiet des Neusiedler Sees ermöglicht. Die Larven bewohnen vor allem die oberen Gewässerregionen und halten sich nicht selten an der Wasseroberfläche auf. Die Flachlandart und die Hügellandart wurden bis in 632 Meter NN im Erzgebirge respektive 675 Meter NN in Tschechien beobachtet. Dichte Waldungen und felsiger Untergrund wird von der Knoblauchkröte gemieden.

Ernährung

Die Knoblauchkröte ernährt sich hauptsächlich von Laufkäfern (Carabidae), nachtaktiven Schmetterlingen (Lepidoptera) wie Eulen (Noctuidae), von Zweiflüglern (Diptera) wie Schnaken (Tipulidae), Faltenmücken (Ptychopteridae), Stelzmücken (Limoniidae), Haarmücken (Bibionidae),
Larven der Knoblauchkröte
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Larven der Knoblauchkröte
von Kartoffelkäfern (Leptinotarsa decemlineata), von Rüsselkäfern (Curculionidae) sowie von Zwergzikaden (Cidadellidae). Gelegentlich verspeist die Knoblauchkröte auch Spinnentiere (Arachnida), Tausendfüßer (Myriapoda) und Ameisen (Formicidae). Die Larven ernähren sich von verschiedenen pflanzlichen und tierischen Organismen, nicht selten kannibalisch und gelegentlich nehmen die Larven auch Aas zu sich. Hin und wieder werden auch die Larven vom Europäischen Laubfrosch (Hyla arborea) von den Larven verzehrt.

Prädatoren

Die Knoblauchkröte wurde im Nahrungsspektrum von etwa 20 europäischen Vogelarten nachgewiesen, insbesondere von dem Waldkauz (Strix aluco) und von der Stockente (Anas platyrhynchos). Während der Waldkauz (Strix aluco) vor allem die adulte Knoblauchkröte erbeutet, verspeist die Stockente (Anas platyrhynchos) den Laich und die Larven der Knoblauchkröte. Auch Kleinsäuger wie Wasserspitzmäuse (Neomys) verzehren die Knoblauchkröten. Als Parasiten der großen Larven konnten Wimpertierchen (Chilophora) nachgewiesen werden.

Die Knoblauchkröte kann einen Prädator aktiv angreifen und sich auch durch Bisse verteidigen. Manchmal wird ein Schreckruf ausgestoßen, der an das Schreien eines Kleinkindes erinnert. Passive Verhaltensweisen wie Aufblähen des Körpers, Stelzstellung auf allen vier Gliedmaßen oder Zusammenkauern sind nicht selten. Gelegentlich wird auch, wie schon anfangs erwähnt, ein Sekret abgesondert, das entfernt an Knoblauchduft erinnert. Die Larven flüchten bei Störung zum Gewässerboden und wühlen sich im Schlamm ein.

Fortpflanzung

Je nach Verbreitungsgebiet erstreckt sich die Reproduktionszeit von März bis Ende Mai. Ausgiebige Niederschläge können eine zweite Laichzeit zwischen Juni und Mitte August auslösen. Während der Paarung werden die Weibchen in der Lendengegend (Amplexus lumbalis) umklammert. Das Paar schwimmt durch die Unterwasservegetation, wobei die Laichschnur häufig spiralig um den Pflanzenstängel oder um Äste gewickelt wird.
Laichschnur der Knoblauchkröte
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Laichschnur der Knoblauchkröte
Die unpaarige Laichschnur ist 40 bis 70 Zentimeter lang und ist bis zu 20 Millimeter dick. Die Laichschnur ist dicker als die Laichschnüre der Echten Kröten (Bufo). Die Eier sind unregelmäßig im Hüllgallert gelagert und mehrreihig angeordnet, braunschwarz und am unteren Pol mit einem feinen, hellen Punkt versehen. Die Eier messen 1,7 bis 2 Millimeter im Durchmesser. Eine Laichschnur kann etwa 1.240 bis 3.400 Eier enthalten. Nach etwa vier bis zehn Tagen ist die Embryonalentwicklung abgeschlossen. Die frisch geschlüpften Larven messen etwa fünf Millimeter und können mit einer Gesamtlänge von etwa sechs bis sieben Millimeter schwimmen. Gewöhnlich erreichen die Larven eine Gesamtlänge zwischen 80 und 100 Millimeter, in Ausnahmefällen sogar 180 bis 220 Millimeter. Die älteren Larven weisen eine goldbronzene Färbung auf. Die Larven können im Wasser überwintern. Je nach Verbreitungsgebiet ist die Metamorphose nach 70 bis 150 Tagen beendet, in Mitteleuropa ist dies von Ende Juni bis Ende August der Fall. Der Größenverlust der Larven bei der Metamorphose ist erheblich. Die Jungkröten erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 20 bis 40 Millimeter. Dies deutet auf einen gewaltigen Energieverbrauch während der metamorphosebedingten Stoffumlagerungen hin. Ein Teil der Schrumpfung ist jedoch auch auf Wasserverlust zurückzuführen. Die Geschlechtsreife tritt je nach geografischer Lage und ökologischer Situation mit zwei bis vier Jahren ein. Sie kann bereits nach der ersten Überwinterung einsetzen, zumeist ist dies aber nach der zweiten Überwinterung der Fall. Nach Beendigung der Laichperiode scheinen die Knoblauchkröten im Wasser zu bleiben. Die meisten Knoblauchkröten jedoch wandern in ihre relativ laichplatznah, meist näher als 600 Meter, gelegenen Sommerquartiere ab, einige Knoblauchkröten wandern jedoch in weiter entfernte Gebiete.

Gefährdung und Schutz

In der Schweiz ist die Knoblauchkröte ausgestorben. Die in der Poebene siedelnde Unterart Pelobates fuscus insubricus ist nach der Vernichtung von Laichgewässern vom Aussterben bedroht. Durch die Erweiterung des Parco del Ticino (größtes europäisches Naturschutzgebiet in der Lombardei) soll ein Schutzgebiet für diese Form geschaffen werden. Bestandseinbußen sind auch aus anderen Ländern bekannt, so aus Frankreich, Süd-Schweden und aus dem Süden Deutschlands. Bundesweit ist die Knoblauchkröte in Deutschland als stark gefährdet (2) eingestuft. Nur in Brandenburg und in Sachsen-Anhalt wird die Knoblauchkröte derzeit als nicht gefährdet betrachtet.

Bundesland Gefährdungsstatus Rote Liste Quelle
Baden-Württemberg 2 = stark gefährdet Laufer, 1999
Bayern 2 = stark gefährdet Beutler & Rudolph, 2003
Berlin 2 = stark gefährdet Kühnel et al., 2005
Brandenburg derzeit nicht gefährdet Schneeweiss et al., 2004
Hamburg 1 = vom Aussterben bedroht Brandt & Feuerriegel, 2004
Hessen 1 = vom Aussterben bedroht Jedicke, 1996
Mecklenburg-Vorpommern 3 = gefährdet Bast & Dierking, 1996
Niedersachsen/Bremen 3 = gefährdet Podloucky & Fischer, 1994
Rheinland-Pfalz 2 = stark gefährdet Schlüpmann & Geiger, 1999
Saarland 0 = ausgerottet, ausgestorben, verschollen Flottmann et al.
Sachsen 3 = gefährdet Rau et al., 1999
Sachsen-Anhalt derzeit nicht gefährdet Meyer & Buschendorf, 2004
Schleswig-Holstein 3 = gefährdet Klinge, 2003
Thüringen 3 = gefährdet Nöllert et al., 2001
Nordrhein-Westfalen 1 = vom Aussterben bedroht Schlüpmann & Geiger, 1999

Anhang

Literatur und Quellen

  • Dr. Wolf-Eberhard Engelmann, Jürgen Fritzsche, Dr. sc. Rainer Günther und Dipl.-Biol. Fritz Jürgen Obst: Lurche und Kriechtiere Europas. Neumann Verlag Radebeul 1993. ISBN 3-7402-0094-4
  • Dr. Josef Blab und Hannelore Vogel: Amphibien und Reptilien erkennen und schützen. Alle mitteleuropäischen Arten, Biologie, Bestand, Schutzmaßnahmen. BLV Verlagsgesellschaft mbH München Wien Zürich 1996. ISBN 3-405-14936-3
  • Andreas Nöllert und Christel Nöllert: Die Amphibien Europas. Bestimmung - Gefährdung - Schutz. Kosmos Naturführer, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH Stuttgart 1992. ISBN 3-440-06340-2
  • Bernhard Grzimek: Grzimeks Tierleben. Fische 2, Lurche. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co.KG, München Oktober 1993. ISBN 3-423-05970-2
  • Kurt Deckert: Urania-Tierreich - Fische, Lurche, Kriechtiere. Urania-Verlag Leipzig - Jena - Berlin 1991. ISBN 3-332-00376-3

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