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Herzlich Willkommen auf Tierdoku.com – dem interaktiven Tierlexikon! Dieses Projekt stellt ein interaktives Lexikon dar, das sich auf die Vielfalt des Tierreichs weltweit konzentriert. Wir erstellten mittlerweile 4.337 Monografien (mit 12169 Abbildungen) mit einem kleinen Team (2 aktive Autoren) in Eigenarbeit. Es kommen täglich neue Tierarten hinzu. Jeder ist hier herzlich dazu eingeladen, interaktiv mitzuwirken, selbst Artikel zu schreiben oder weitere Informationen einzufügen. Nun viel Spaß mit diesem Projekt! | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Inhaltsverzeichnis
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Vogelspinnen (Theraphosidae) zählen innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae) zur Unterordnung der Vogelspinnenartige (Mygalomorphae). In der Familie werden nach Platnick (2009) in 116 Gattungen 920 rezente Arten geführt. Vogelspinnen sind eine sehr alte Tiergruppe. Wann sie jedoch erstmals in der Erdgeschichte auftraten, ist weitestgehend unbekannt. Die meisten Forscher gehen jedoch einhellig davon aus, dass die ersten Arten der Vogelspinnen vor 250 bis 300 Millionen Jahren (Klaas, 2007) bzw. 235 bis 240 Millionen Jahren (Schmidt, 2003) im späten Karbon oder Perm in Erscheinung traten. Zahlreiche Arten der Kieferklauenträger (Chelicerata) aus diesen Perioden, insbesondere Vertreter der Liphistiomorphae, weisen auffallende Ähnlichkeiten mit rezenten Formen auf. Die modernen Vogelspinnen lassen sich bis in die frühen Tage der Erdneuzeit, dem frühen Tertiär, zurückverfolgen. Dies bedeutet, dass die ersten modernen Vogelspinnen vor etwa 65 Millionen Jahren im Paläozän auftauchten. Im Oligozän, vor rund 30 Millionen Jahren, kamen Vogelspinnen auch in Mitteleuropa vor. Zu dieser Zeit herrschte in der Region ein tropisches Klima. Die ältesten eindeutig den Echten Webspinnen (Araneomorphae) zuzurechnenden fossilen Arten stammen aus dem frühen Jura und sind ... weiterlesen Neue Artikel
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Der Griffelseeigel (Heterocentrotus mammillatus) zählt innerhalb der Familie der Bohr- und Griffelseeigel (Echinometridae) zur Gattung Heterocentrotus. Im Englischen wird der Griffelseeigel red slate pencil urchin genannt. Der Griffelseeigel ist ein halbkugeliger Stachelhäuter, der seine Mundseite dem Untergrund zuwendet und in der Körperwand Skelettplatten, die meist unbeweglich miteinander verbunden sind, eine feste Schale bilden. Die Skelettplatten tragen Stacheln und Greifzangen und sind in zehn Doppelreihen angeordnet, die vom Mund zur Mitte der Körperoberseite ziehen. Der Mund liegt in der Mitte der Körperunterseite und der After im Zentrum der Oberseite. Dabei folgt stets auf eine mit Poren versehene Doppelreihe (Ambulacrum) eine ohne Poren (Interambulacrum). Er erreicht eine Körperlänge von etwa 8 bis 12 Zentimeter. Der Körper weist eine rötlich-braune Färbung mti einer geringen Dichte auf. Die langen, stumpfen und dicken Stacheln werden bis zu 5 Zentimeter lang. Die langen konisch verbreiterten Stacheln sind in allen Richtungen angeordnet und sehen wie Bleistifte aus. Der Griffelseeigel bekam seinen Namen, weil seine Stacheln als Schreibutensilien für Schieferplatten verwendet wurden. Der Griffelseeigel kann sich mit der beliebigen Körperflanke fortbewegen. Die Körperwand besteht ...weiterlesen
Tiere des Jahres 2010
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