Graukopfkasarka

aus Tierdoku, der freien Wissensdatenbank

Graukopfkasarka

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Familie: Entenvögel (Anatidae)
Unterfamilie: Halbgänse (Tadorninae)
Gattung: Kasarkas (Tadorna)
Art: Graukopfkasarka
Wissenschaftlicher Name
Tadorna cana
JF Gmelin, 1789

IUCN-Status
Least Concern (LC)

Der Graukopfkasarka (Tadorna cana) gehört zu den Halbgänsen (Tadorninae) und somit zur Ordnung der Gänsevögel (Anseriformees). Im Englischen wird der Graukopfkasarka south african shelduck genannt. Die Art ist monotypisch, Unterarten sind demnach keine bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen und Maße

Der Graukopfkasarka ähnelt in Form und Größe der Rostgans (Tadorna ferruginea), die zur gleichen Gattung gehört. Er hat einen länglichen, schlanken Körper und ist von hoher Statur. Das Gefieder ist bis auf den Kopf durchweg rostfarben. Das Männchen hat einen grauen Kopf, das Weichen einen grau-weißen.

Verbreitung

Heimat der Graukopfkasarkas ist das südliche Südafrika. Sie bevorzugen große algenreiche Seen mit vielen Seichtstellen und Schlammbänken. Auch durch Gezeiten geprägte Landschaften wie Meeresbuchten werden gerne angenommen. Im Binnenland sind Graukopfkasarkas an Flussniederungen anzutreffen.

Ernährung

Neben Algen fressen sie auch junge Blätter, Löwenzahn und Blütenköpfe.

Fortpflanzung

Die Balzzeit erstreckt sich über die Monate Februar bis Mai. Nester werden in Erdhöhlen errichtet, gerne nehmen sie auch verlassene Bauten anderer Tiere in Beschlag. Das Weibchen legt zwischen 10 und 14 gelblich weiße Eier. Nach dem Ablegen der Eier wird das Nest mit Daunen ausgepolstert. Die Brutdauer beträgt rund 30 Tage. Nach dem Schlupf werden die Jungvögel zu Schlammbänken geführt und aufgezogen. Auch der Ganter beteiligt sich an der Aufzucht der Jungen. In freier Wildbahn überleben nur 6-8 Küken das flugfähige Alter.

Gefährdung und Schutz

Laut der Roten Liste der IUCN gehört der Graukopfkasarka heute noch nicht zu den bedrohten Arten. Er ist in weiten Teilen des Verbreitungsgebietes häufig anzutreffen. Nur in wenigen Regionen kommt der Graukopfkasarka selten oder nur spärlich vor. In der Roten Liste der IUCN wird er als least concern (nicht gefährdet) geführt.

Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

  • Prof. Dr. Dr. H. C. Bernhard Grzimek: Grzimeks Tierleben. Band 7-9 Vögel. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG München (1993) ISBN 3-423-05970-2
  • Gottfried Mauersberger, Wilhelm Meise: Urania Tierreich, 7 Bde., Vögel.Urania, Stuttgart (1995) ISBN 3423032049
  • Einhard Bezzel, Roland Prinzinger: Ornithologie, Utb, 1990, ISBN 3800125978
  • Hans-Heiner Bergmann: Die Biologie des Vogels. Aula, 1987, ISBN 389104447X

Qualifizierte Weblinks

'Persönliche Werkzeuge