Goldbrüstchen

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Goldbrüstchen
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Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Prachtfinken (Estrildidae)
Gattung: Goldbrüstchen (Sporaeginthus)
Art: Goldbrüstchen
Wissenschaftlicher Name
Sporaeginthus subflavus
Vieillot, 1819

Das Goldbrüstchen (Sporaeginthus subflavus) zählt innerhalb der Familie der Prachtfinken (Estrildidae) zur Gattung der Goldbrüstchen (Sporaeginthus).

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

folgt.

Unterarten

Verbreitung

Die Goldbrüstchen sind in Afrika, südlich der Sahara weit verbreitet. Im Westen reicht das Verbreitungsgebiet bis in den Senegal, im Osten wird es durch den Jemen begrenz. Die süblichen Populationen reichen bis in den Noorden Spdafrikas. Die Vögel bewohnen meist feuchte Sümpf- und Moorgebiete sowie die Ränder von Gewässertypen. Sie kommen sowohl in Höhenlagen von bis zu 2.500 Meter über NN als auch im Flachland vor. Ausgesprochen trockene Gebiete und Wüsten werden hingegen gemieden.

Nahrung

Goldbrüstchen ernähren sich von Sämereien wie Grassamen und ähnlichem. Hier und da werden auch Insekten gefressen. Sie sind meist in kleinen Trupps auf Nahrungssuche. Beliebte Futterplätze hierbei sind Agrarflächen und das offene Grasland.

Fortpflanzung

Die Paarungszeit erstreckt sich je nach Verbreitungsgebiet zwischen März und September. Auch die Art der Nester unterscheidet sich je nach Vorkommen. Die Nester werden entweder mitten ins Gras, in Büschen oder ähnlichen geschützten Stellen angelegt. Das Nest besteht dabei aus Gräsern und Fasern und wird mit kleinen Federchen ausgepolstert. Einige Populationen übernehmen auch sogenannte Kugelnester von anderen Vogelarten, die ausgebessert werden und ebenfalls mit Federchen ausgepolstert werden.

Das Weibchen legt meist drei bis sechs Eier, die von beiden Elternteilen über einen Zeitraum von zwölf bis vierzehn Tagen ausgebrütet werden. Die Küken werden mit kleinen Insekten gefüttert. Bereits nach 18 bis 20 Tagen sind die Jungtiere voll befiedert und flügge. Das Jugendkleid ähnelt dem Gefieder der Weibchen. Brauntöne überwiegend dabei deutlich.
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