Geckos (Familie)

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Geckos
Goldgecko (Gekko ulikovskii)

Systematik
Klasse: Kriechtiere (Reptilia)
Ordnung: Eigentliche Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Geckoartige (Gekkota)
Familie: Geckos
Wissenschaftlicher Name
Gekkonidae
Oppel, 1811

Geckos (Gekkonidae) zählen innerhalb der Ordnung der Eigentlichen Schuppenkriechtiere (Squamata) zur Unterordnung der Geckoartigen (Gekkota). Man rechnet mehr als 2.000 Arten zur Familie der Geckos.

Geckos und die Familie der Flossenfüße (Pygopodidae) bilden zusammen die Abstammungsgemeinschaft der Geckoartigen (Gekkota). Gemeinsame Merkmale beider Familien ist ein extracolumellarer Muskel im Ohrbereich, der bezogen auf den Karotyp von allen anderen Echsen abweicht. Ein Karyotyp beschreibt die zytologisch erkennbaren Chromosomeneigenschaften einer Art oder einer Gruppe genetisch verwandter Arten. Die Zytogenetik ist ein Gebiet der Forschung, das sich mit Chromosomen beschäftigt.

Inhaltsverzeichnis

Fossile Funde, Evolution

Zu den frühesten fossilen Funde gehört ein Exemplar von Ardeosaurus brevipes, dass in Sandsteinablagerungen des fränkischen Juragebirges gefunden wurde und ein Alter von 145 bis 150 Millionen Jahre (Oberjura) aufweist. Ardeosaurus brevipes repräsentiert nach einhelliger Meinung eine alte Art der Stammeslinie der Geckos. Die Hochphase hatten Geckos wahrscheinlich im Eozän, also vor rund 50 Millionen Jahren. Innerhalb der rezenten Arten stellen die Vertreter der Unterfamilie der Lidgeckos (Eublepharinae) die ursprünglichsten Arten dar. Diese Gattung zeichnet sich vor allem durch das Fehlen der Haftlamellen aus. Sie verfügen, anders als andere Geckoformen, über krallenbewehrte Finger und Zehen. Weitere urtümliche Merkmale sind normal gewachsene Lider, procoele Wirbel und ein in der Regel unpaares Scheitelbein.

Beschreibung

Allgemeine Beschreibung

Ursprünglich ging man bei einigen Arten der Geckos von ursprünglichen Merkmalen aus. Dies sind beispielsweise die amphicoele Wirbelform bei einigen Arten, Besonderheiten im Bau des Schädels sowie das durchlöcherte Gehörknöchelchen (Steigbügel, lat. Stapes). Diese Merkmale werden heute jedoch nicht mehr als ursprünglich, sondern als Phänomen der pädomorphotischen bzw. der paläontologischen Evolution angesehen. Diese Ansicht vertreten vor allem Forscher wie der Schweizer Zoologe Oliver C. Rieppel. Die Haut der Geckos ist meist samtig zart, die Schuppen sind üblicherweise klein und weich. Die Färbung variiert stark von Art zu Art, bei schräg einfallendem Licht ist meist ein pelzig-seidener Glanz erkennbar. Die meist übliche Färbung reicht von grau über graubraun bis hin zu braun oder gelblichbraun, gelblich, orange, orangebraun oder grünlich.
Kann seinen Schwanz abwerfen: der Kronengecko (Rhacodactylus ciliatus)
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Kann seinen Schwanz abwerfen: der Kronengecko (Rhacodactylus ciliatus)
Geckos erreichen je nach Art eine Körperlänge von 1,7 bis 35,5 Zentimeter sowie ein Gewicht von 2 bis 680 Gramm. Die kleinsten Arten sind in der Gattung der Kugelfingergeckos (Sphaerodactylus) anzutreffen. Gekko smithii ist die mit Abstand größte Art in der Familie der Geckos. Zwei Arten, namentlich Phelsuma gigas und Hoplodactylus delcourti, erreichten eine Länge von gut 60 Zentimeter. Beide Arten starben im 19. Jahrhundert aus.

Der Körper ist meist dorsal abgeflacht, die Gliedmaßen sind relativ kurz und meist filigran gebaut. Beim Wundergecko (Teratoscincus scincus) und anderen Vertretern der Gattung sowie den Arten der Gattung der Schuppengeckos (Geckolepis) ist die Beschuppung relativ groß. Viele Arten, nicht nur die baumbewohnenden, sondern auch die bodenbewohnenden Arten, zeichnen sich durch eine hervorragende Tarnung aus. Durch die Färbung und Zeichnung in Verbindung mit der Körperform können sich einzelne Arten so tarnen, dass sie auf dem Substrat, sei es auf einem Ast oder auf dem Boden, kaum noch auszumachen ist. Diese Art der Tarnung in Verbindung mit der Körperform nennt man Verbergetracht oder kryptische Tracht. Eine auffällige und zum Teil grelle Färbung zeigt sich bei den Arten, die auf Madagaskar und zahlreichen Inseln im Indischen Ozean vorkommen. Diese Arten gehören zu den tagaktiven Geckos, wobei hier insbesondere die prächtig gefärbten Taggeckos (Phelsuma) zu nennen sind.

Der Schwanz der Geckos hat in den Bewegungsabläufen, also beim Gehen und Klettern, eine durchaus unterstützende Funktion. Einige Arten nutzen den Schwanz auch als Greif- oder Haftorgan. Dies ist beispielsweise bei den Lappenfingern (Rhacodactylus) der Fall. Bei anderen Gattungen zeigen sich auf der Unterseite des Schwanzes lamellöse Haftscheiben. Die Vertreter der Gattungen Phyllodactylus und der Zwerggecko (Lygodactylus) weisen dieses Merkmal auf. Beide Gattungen sind auch in der Lage ihren Schwanz an bestimmten Sollbruchstellen abzuwerfen, wobei die Sollbruchstellen in der Mitte einiger basaler Schwanzwirbel liegen. Sie sind demnach der Autotomie fähig. Wird der Schwanz aufgrund eines Angriffes eines Fleischfressern abgeworfen, so vernarbt die Wunde sehr schnell und es beginnt ein neues Schwänzchen zu wachsen. Ein Schwanz wächst jedoch nicht in voller Pracht nach.
Dorsal stark abgeflachter und gesäumter Schwanz: der Faltengecko (Ptychozoon lionotum)
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Dorsal stark abgeflachter und gesäumter Schwanz: der Faltengecko (Ptychozoon lionotum)
In der Regel erreicht der regenerierte Schwanz kaum die Hälfte der Länge des ursprünglichen Schwanzes. Der Schwanz der meisten Arten weist einen runden Querschnitt auf und verjüngt sich zum Ende hin. Die Schwanzwurzel des Südamerikanischen Rübenschwanzgecko (Thecadactylus rapicauda) ist - der Name sagt es schon - rübenartig verdickt. Bei den Keulenschwanzgeckos (Nephrurus) weist der Schwanz hinter der basalen Verdickung eine zweite, dahinter liegende Verdickung auf. Die Schwanzverdickung der Keulenschwanzgeckos dient den Tieren als Fettreserve. Neben den rundlichen Schwänzen gibt es auch einige Arten mit einem dorsal abgeflachten Schwanz. Besonders abgeflacht ist der Schwanz bei den Arten der Phyllodactylus und der Faltengeckos (Ptychozoon).

Gattungsspezifische Besonderheiten

Wundergeckos (Teratoscincinae) verfügen in Anpassung an die wüstenartigen Lebensräume einen kammartigen Schuppensaum zwischen den Fingern und den Zehen. Nacktfingergecko (Gymnodactylus) weisen im Bereich der Basis der Finger und Zehen eine Verbreiterung und lateral abgeflachte Endglieder auf, die leicht nach oben gebogen sind. Bei den Fächerfußgeckos (Ptyodactylus) zeigt sich an den Endgliedern eine fächerartige Verbreiterung. Bei den Vertretern der Lappenfinger (Rhacodactylus), beispielsweise dem Neukaledonischen Riesengecko (Rhacodactylus leachianus) oder dem Höckerkopfgecko (Rhacodactylus auriculatus), zieht sich ventrolateral, entlang des gesamten Körpers ein Hautsaum.

Sinne

Aufgrund der nacht- und dämmerungsaktiven Lebensweise ist der Sehsinn hervorragend ausgeprägt. Die Augen sind meist sehr groß und sind stark gewölbt. Die nachtaktiven Arten, dies sind im übrigen rund 3 Viertel aller Arten, weisen senkrecht gestellte Pupillen auf, die zu einem schmalen Schlitz verengt werden können. Die tagaktiven Arten haben runde Pupillen. Bei zahlreichen Arten sind die Ränder der Pupillen in der Mitte leicht ausgeklappt, wieder andere hat jeder Rand der Pupillen 4 kleine Ausbuchtungen. Die Ausbuchtungen liegen einander gegenüber, so dass die Pupille wie ein ausgefranster Spalt aussieht. Wenn die Pupille vollständig zusammengezogen ist, fällt das Licht nur noch durch die kleinen Ausbuchtungen ins Auge ein. Dies geschieht am Tage, vor allem bei grellem Licht. Die Augen sind so geschützt und die Tiere können auch bei sehr hellem Licht noch gut sehen ohne geblendet zu werden. Neben der Pupille weist auch die Netzhaut einige Besonderheiten auf. Diese Besonderheiten stehen insbesondere mit dem Nachtsichtvermögen in Verbindung.
Streifen-Taggecko (Phelsuma lineata)
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Streifen-Taggecko (Phelsuma lineata)
Das Auge selbst wird von einem glasklaren durchsichtigen unterem Augenlid bedeckt. Es ist fest mit dem oberen verwachsen. Diese Form der Lider zeigt sich bei fast allen Arten, nur bei wenigen sind die Lider normal beweglich gebaut. Neben dem Sehsinn ist bei den meisten Arten auch das Gehör gut entwickelt. In diesem Zusammenhang ist auch die einzigartige Stimmbegabung zu erwähnen. Geckos zeichnen sich durch quakende, zirpende oder klopfende Laute aus. Die Lautäußerungen dienen der Kommunikation untereinander, der Revierabgrenzung und während der Paarungszeit auch der Kontaktaufnahme der Geschlechter und als Balzinstrument.

Klettereigenschaften

Ursprünglich glaubte man, dass Geckos sich mit saugnapfartigen Zehen und Fingern an glatten, senkrechten Flächen oder unterhalb horizontaler Flächen festhalten. Dem ist jedoch nicht so. Die Unterseite der Blattscheiben der Finger und Zehen weist zahlreiche senkrecht gestellte Hautlamellen auf. Diese stehen extrem dicht beieinander und stehen in durchgehenden, unterbrochenen Querreihen oder aber fächerförmig zueinander. Die eigentliche Haftung geht vom Aufbau der Hautlamellen aus. Diese bestehen aus extrem vielen und winzigen Zellen, die jeweils einen hakenförmigen Fortsatz aufweisen. Aufgrund dieser mikroskopisch kleinen Häkchen ist selbst eine senkrechte Glasfläche noch rau genug, um sich daran festzuhalten. Um einen Fuß von der Unterlage zu lösen, werden die Finger oder Zehen von der Spitze her nach oben weggekrümmt. Die Haftlamellen stellen daher das kennzeichnende Merkmal fast aller Geckoarten dar. Die meisten Arten verfügen über keine Krallen. Diese wurde durch die Entwicklung der Haftlammellen mehr oder weniger überflüssig. Nur wenige Arten weisen keine Haftlamellen auf und bewohnen daher den Waldboden.

Lebensweise

Die meisten Arten der Geckos sind in der Dämmerung oder in der Nacht aktiv. Geckos gelten als ausgezeichnete Kletterer, die meist in Felsen, an Steinmauern oder in Bäumen und Sträuchern anzutreffen sind. Geckos leben bis auf wenige Arten einzelgängerisch und legen eine territoriale Lebensweise an den Tag. Die Reviermarkierung erfolgt üblicherweise durch Lautäußerungen.

Verbreitung

Geckos kommen weltweit auf allen Kontinenten in tropischen und subtropischen Regionen vor. In Europa kommen einige Arten jedoch nur im Mittelmeerraum vor. Nicht wenige Arten sind auf kleineren oder größeren Inseln endemisch. Einige Gattungen wie beispielsweise die Plattschwanzgeckos (Uroplatus) haben sich ausschließlich endemisch entwickelt. Die genannte Gattung kommt nur auf Madagaskar vor. Überhaupt spielte Madagaskar in der Evolution der Geckos eine besondere Rolle. Einige der hier vorkommenden Genera zeichnen sich durch eine sehr geringe Artenzahl aus. Ebenfalls reich an endemischen Arten ist das südliche Afrika. Hier leben die Arten vorzugsweise in Savannen, Wüsten und Halbwüsten. Auch hier treten monotypische oder artenarme Genera in Erscheinung.

Augrund der nachtaktiven Lebensweise halten sich Geckos tagsüber im Blattwerk, unter Baumrinde oder an ähnlich geschützten Stellen auf. Erst in der Nacht werden die meisten Arten aktiv und gehen auf Nahrungssuche. Da die einzelnen Arten ausschließlich in tropischen und subtropischen Regionen vorkommen, sind sie ganzjährig aktiv. Geckos leben üblicherweise einzelgängerisch. Nur bei wenigen Arten kann es zur Gruppenbildung kommen. Geckos sind in zahlreichen und unterschiedlichen Lebensräumen anzutreffen. Es werden sowohl lichte Laub- und Nadelwälder, tropische Regenwälder, Feuchtwälder sowie Wiesen, Grünland und Halbwüsten besiedelt. In einigen Regionen, vor allem in tropischen Regionen gelten Geckos als Kulturfolger, die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Menschen leben. Zum Menschen hingezogen fühlen sich Geckos aufgrund der zahlreichen Gliederfüßer (Arthropoda) wie beispielsweise Spinnentiere (Arachnida), Mücken (Nematocera), Fliegen (Brachycera) und andere Insekten (Insecta). Der Mensch duldet Geckos zwar in seiner Nähe, gern gesehen sind sie dennoch nicht. Geckos sind vor allem wegen ihrer Kletterkünste bekannt. Senkrechte Flächen wie Fensterglas stellt für die Tiere kein Problem dar.

Prädatoren

Prädator in Nordamerika: die Gewöhnliche Kutscherpeitschennatter (Masticophis flagellum)
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Prädator in Nordamerika: die Gewöhnliche Kutscherpeitschennatter (Masticophis flagellum)

Zu den natürlichen Fleischfressern der Geckos zählen vor allem Schlangen (Serpentes), Greifvögel (Falconiformes) und räuberisch lebende Säugetiere (Mammalia) wie kleinere Katzen (Felidae) und ähnliche Räuber. Unter den nordamerikanischen Schlangen sind dies beispielsweise die Wüsten-Pflasternasennatter (Salvadora deserticola), die Gewöhnliche Kutscherpeitschennatter (Masticophis flagellum) oder die Gefleckte Nachtschlange (Hypsiglena torquata). Geckos haben einem Angreifer kaum etwas entgegenzusetzen. Neben der Färbung bzw. kryptischen Tracht und der Flucht stellt das Abwerfen loser Hautschuppen oder des Schwanzes die einzige wirkungsvolle Verteidigungsmethode dar. Der Schwanz wird abgeworfen, um so einen Angreifer zu verwirren. Er wächst wieder nach, wenn auch nicht in voller Pracht.

Ernährung

Geckos ernähren sich hauptsächlich von Insekten (Insecta) und deren Larven sowie von Spinnentieren (Arachnida), Würmern (Oligochaeta), Maden und kleineren Gliederfüßern (Arthropoda). Zu den bevorzugten Insekten gehören beispielsweise Fliegen (Brachycera), Moskitos, Heimchen (Acheta domesticus), Grillen (Gryllidae) und Schaben (Blattodea). Auch kleine Reptilien (Reptilia) und Lurche (Amphibia) werden keineswegs verschmäht. Die großen Arten wie der Neukaledonische Riesengecko (Rhacodactylus leachianus) ernähren sich neben großen Insekten auch von Mäusen (Mus) und kleinen Vögeln (Aves). Im Grunde wird alles gefressen was überwältigt werden kann. Hier und da nehmen Geckos auch pflanzliche Nahrung zu sich. Auf Nahrungssuche gehen die Tiere meisten ausschließlich in der Nacht, Taggeckos auch am Tage.

Fortpflanzung

Texas-Krallengecko (Coleonyx brevis)
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Texas-Krallengecko (Coleonyx brevis)

Geckos sind vorzüglich in der Lebensweise an ihren Lebensraum angepasst. Dies ist in zahlreichen Details auch bei der Fortpflanzung zu erkennen. Die einzelnen Gelege weisen, gleich in welcher Körperlänge die einzelnen Arten auftreten, 1 bis 3 (2) Eier auf. Bei fast allen Arten kommt es in einer Saison zu mehreren Gelegen. In der Regel sind dies durchschnittlich 2 bis 3 Gelege. Die größten Eier mit einer Länge von 3,4 bis 3,5 Zentimeter, einer Breite von 1,8 bis 1,9 Zentimeter und einem Gewicht von 6 bis 6,5 Gramm weist der Neukaledonische Riesengecko (Rhacodactylus leachianus) auf. Bei dieser Arten erreichen die frisch geschlüpften Jungtiere eine Länge von gut 8 Zentimeter.

Die Eier sind bei der Ablage relativ weichhäutig und mit einer klebrigen Substanz umgeben. Die Ablage kann im Grunde überall erfolgen. Dies können Felsspalten, Mauerritzen, lose Rinde, Blätter, Stängel oder auch Äste sein. An der Stelle, wo ein Weibchen ein Ei ablegt, bleibt es haften. Einige Arten legen die Eier auch in die Bauten von Termiten (Isoptera) oder in Astlöcher und ähnliches. Bereits kurz nach der Eiablage beginnen die Eier auszuhärten. Die Eischale erscheint bei allen Arten ausgesprochen widerstandsfähig zu sein. Einige Arten wie die Vertreter der Naultinus sind ovovivipar. Die Eier verbleiben bis kurz vor dem Schlupf der Jungtiere im Eileiter der Weibchen.

Ökologie, Gefährdung und Schutz

Ähnlich den meisten Echsenfamilie, werden auch aus der Familie der Geckos nur wenige Arten in der Roten Liste der IUCN geführt. Über den Gefährdungsgrad der meisten Arten kann daher nur wenig gesagt werden. Viele von den in der Roten Liste geführten Arten gelten heute als gefährdet, stark gefährdet oder gar kritisch gefährdet. Im folgenden eine Aufstellung der Arten. Es handelt sich bei den gefährdeten Arten meist um endemische Arten, die durch die Vernichtung der natürlichen Lebensräume bedroht sind.

  • VU, Vulnerable
Ailuronyx trachygaster, Blaesodactylus boivini, Christinus guentheri, Cyrtodactylus cavernicolus, Gekko ernstkelleri, Gekko gigante, Gekko swinhonis, Hoplodactylus stephensi, Lepidodactylus listeri, Lygodactylus bivittis, Lygodactylus gravis, Lygodactylus madagascariensis, Lygodactylus methueni, Matoatoa brevipes,Nactus coindemirensis, Nactus serpensinsula, Paragehyra petiti, Paroedura androyensis, Paroedura vazimba, Phelsuma breviceps, Phelsuma nigristriata, Phelsuma standingi, Pseudogekko brevipes, Rhacodactylus chahoua, Rhacodactylus ciliatus, Rhacodactylus sarasinorum, Saurodactylus fasciatus, Sphaerodactylus callocricus, Sphaerodactylus kirbyi, Sphaerodactylus scapularis, Sphaerodactylus torrei, Uroplatus ebenaui, Uroplatus giganteus, Uroplatus henkeli und Uroplatus malama
  • EN, Endangered
Bavayia exsuccida, Bavayia goroensis, Bavayia ornata, Cyrtopodion amictophole, Dierogekko validiclavis, Ebenavia maintimainty, Eurydactylodes simmetricus, Gehyra barea, Goniurosaurus kuroiwae, Luperosaurus joloensis, Luperosaurus macgregori, Lygodactylus intermedius, Lygodactylus ornatus, Lygodactylus roavolana, Nephrurus deleani, Paragehyra gabriella, Paroedura masobe, Paroedura sanctijohannis, Paroedura tanjaka, Phelsuma flavigularis, Phelsuma guentheri, Phelsuma hielscheri, Phelsuma klemmeri, Phelsuma robertmertensi, Phelsuma roesleri, Phelsuma seippi, Phelsuma serraticauda, Phelsuma vanheygeni, Rhacodactylus trachyrhynchus', Sphaerodactylus micropithecus, Sphaerodactylus pimienta, Sphaerodactylus storeyae, Uroplatus guentheri, Uroplatus malahelo und Uroplatus pietschmanni
  • CR, Critically Endangered
Cnemaspis anaikattiensis, Dierogecko inexpectatus, Dierogecko kaalaensis, Dierogecko koniambo, Dierogecko nehoueensis, Dierogecko poumensis, Dierogecko thomaswhitei, Eurydactylodes occidentalis, Gonatodes daudini, Hemidactylus dracaenacolus, Lygodactylus mirabilis, Matoatoa spannringi, Oedodera marmorata, Paroedura lohatsara, Phelsuma antanosy, Phelsuma masohoala, Phelsuma pronki, Phyllurus gulbaru und Sphaerodactylus williamsi


2 Arten wurden in den letzten 200 Jahren von Menschen ausgerottet. Dies sind Phelsuma gigas und Hoplodactylus delcourti.

Systematik der Geckos

Leopardgecko (Eublepharis macularius)
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Leopardgecko (Eublepharis macularius)
Tokeh (Gekko gecko)
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Tokeh (Gekko gecko)
Asiatischer Hausgecko (Hemidactylus frenatus)
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Asiatischer Hausgecko (Hemidactylus frenatus)
Madagaskar-Taggecko (Phelsuma madagascariensis)
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Madagaskar-Taggecko (Phelsuma madagascariensis)
Blauer Bambus-Taggecko (Phelsuma klemmeri)
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Blauer Bambus-Taggecko (Phelsuma klemmeri)
Mauergecko (Tarentola mauritanica)
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Mauergecko (Tarentola mauritanica)
Fransenplattschwanzgecko (Uroplatus fimbriatus)
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Fransenplattschwanzgecko (Uroplatus fimbriatus)
Höckerkopfgecko (Rhacodactylus auriculatus)
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Höckerkopfgecko (Rhacodactylus auriculatus)

Familie: Geckos (Gekkonidae)

Unterfamilie: Katzenaugen-Lidgeckos (Aeluroscalabotinae)
Gattung: Aeluroscalabotes
Unterfamilie: Eublepharinae
Gattung: Coleonyx
Gattung: Eublepharis
Gattung: Goniurosaurus
Gattung: Hemitheconyx
Gattung: Holodactylus
Unterfamilie: Gekkoninae
Gattung: Felsengecko (Afroedura)
Gattung: Afrogecko
Gattung: Spinnenbeingecko (Agamura)
Gattung: Ailuronyx
Gattung: Geradfingergecko (Alsophylax)
Gattung: Aristelliger
Gattung: Asaccus
Gattung: Blaesodactylus
Gattung: Bogertia
Gattung: Bunopus
Gattung: Calodactylodes
Gattung: Carinatogecko
Gattung: Sandgecko (Chondrodactylus)
Gattung: Christinus
Gattung: Cnemaspis
Gattung: Coleodactylus
Gattung: Colopus
Gattung: Cosymbotus
Gattung: Crossobamon
Gattung: Cryptactites
Gattung: Bänderschwanz-Nacktfinger (Cyrtodactylus)
Gattung: Cyrtopodion
Gattung: Dixonius
Gattung: Dravidogecko
Gattung: Ebenavia
Gattung: Euleptes
Gattung: Schuppengeckos (Geckolepis)
Gattung: Geckonia
Gattung: Gehyra
Gattung: Gekko
Gattung: Goggia
Gattung: Gonatodes
Gattung: Gonydactylus
Gattung: Nacktfingergecko (Gymnodactylus)
Gattung: Haemodracon
Gattung: Halbzeher (Hemidactylus)
Gattung: Zigeunergecko (Hemiphyllodactylus)
Gattung: Heteronotia
Gattung: Homonota
Gattung: Homopholis
Gattung: Lepidoblepharis
Gattung: Schuppenfinger (Lepidodactylus)
Gattung: Luperosaurus
Gattung: Zwerggecko (Lygodactylus)
Gattung: Matoatoa
Gattung: Microscalabotes
Gattung: Nactus
Gattung: Narudasia
Gattung: Dickfingergecko (Pachydactylus)
Gattung: Palmatogecko
Gattung: Paragehyra
Gattung: Paroedura
Gattung: Perochirus
Gattung: Taggecko (Phelsuma)
Gattung: Phyllodactylus
Gattung: Phyllopezus
Gattung: Pristurus
Gattung: Pseudogekko
Gattung: Pseudogonatodes
Gattung: Pfeifgecko (Ptenopus)
Gattung: Faltengeckos (Ptychozoon)
Gattung: Fächerfußgeckos (Ptyodactylus)
Gattung: Quedenfeldtia
Gattung: Rhoptropus
Gattung: Echsenfingergeckos (Saurodactylus)
Gattung: Kugelfingergeckos (Sphaerodactylus)
Gattung: Dünnfingergeckos (Stenodactylus)
Gattung: Mauergeckos (Tarentola)
Gattung: Thecadactylus
Gattung: Tropiocolotes
Gattung: Urocotyledon
Gattung: Plattschwanzgeckos (Uroplatus)
Unterfamilie: Wundergeckos (Teratoscincinae)
Gattung: Wundergeckos (Teratoscincus)
Unterfamilie: Diplodactylinae
Gattung: Bavayia
Gattung: Crenadactylus
Gattung: Dornschwanzgeckos (Diplodactylus)
Gattung: Eurydactylodes
Gattung: Hoplodactylus
Gattung: Lucasium
Gattung: Naultinus
Gattung: Fettschwanzgeckos (Oedura)
Gattung: Pseudothecadactylus
Gattung: Lappenfinger (Rhacodactylus)
Gattung: Rhynchoedura

Anhang

Literatur und Quellen

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