Fleckenpython

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Fleckenpython

Systematik
Klasse: Kriechtiere (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Familie: Pythons (Pythonidae)
Gattung: Südpythons (Antaresia)
Art: Fleckenpython
Wissenschaftlicher Name
Antaresia maculosa
Peters, 1873

Der Fleckenpython (Antaresia maculosa) zählt zur Familie der Pythons (Pythonidae) und gehört zur Gattung der Südpythons (Antaresia).

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen und Maße

Der Fleckenpython variiert ja nach Verbreitungsgebiet in Größe, Färbung und Zeichnung. Er erreicht eine Größe von 90 bis 120 Zentimeter, selten auch bis 150 Zentimeter. Die Grundfärbung ist in der Regel ein brauner Farbton. Der Körper ist dorsal und lateral mit bräunlichen bis schwarzen Mustern durchzogen. Die Bauchseite ist meist hellbraun bis cremefarben. Die Kopfunterseite ist einfarbig hell gefärbt. Der Kopf setzt sich mehr oder weniger deutlich vom Körper ab. Die Schnauze ist recht kurz und kantig. Charakteristisch für den Fleckenpython ist die bläuliche bis bräunliche gegabelte Zunge. Die Augen liegen in der Mitte des Kopfes leicht seitlich. Die Pupillen sind bei Lichteinfall senkrecht geschlitzt. Der Schwanz ist mittellang. Insgesamt ist der Körperbau dieser Schlange als schlank aber dennoch kräftig anzusehen.

Lebensweise

Fleckenpython mit geschlitzten Pupillen
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Fleckenpython mit geschlitzten Pupillen

Die nur wenig aggressive Schlange ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Tagsüber hält sie sich in Baumhöhlen, Erdbauten oder Felsspalten auf. Je nach Verbreitungsgebiet, vor allem in New South Wales, hält der Fleckenpython eine Winterruhe. Die Schlangen stehen in Anhang II des Washingtoner Artenschutzabkommens unter Schutz.

Verbreitung

Der Fleckenpython ist im Nordosten und Osten Australiens, entlang der Küste, von der Cape York Halbinsel bis im Nordosten von New South Wales, beheimatet. Der Fleckenpython bewohnt sowohl den tropischen und subtropischen Küstenregenwald als auch lichte Wälder, Hochwaldregionen, Savannengebiete und Grasland. Gelegentlich ist die Schlange auch in felsigen Gebieten anzutreffen. Ausgesprochen trockene Gebiete wie Wüsten und Halbwüsten werden allerdings gemieden.

Ernährung

Fleckenpythons fressen alles was sich überwältigen läßt. Dazu gehören insbesondere Vögel, Mäuse, Ratten und Säuger in ähnlicher Größe. Gelegentlich werden auch Reptilien und Fledertiere erbeutet. Nach einem kräftigen Biss wird das Beutetier erwürgt und im Ganzen mit dem Kopf voran verschlungen. Je nach Alter der Schlange benötigt sie nur alle drei bis fünf Wochen neue Nahrung.

Fortpflanzung

Fleckenpython mit runden Pupillen
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Fleckenpython mit runden Pupillen

Der Fleckenpython erreicht die Geschlechtsreife mit drei bis vier Jahren. Die Paarungszeit erstreckt sich in den natürlichen Lebensräumen über das Frühjahr. In der Regel ist dies nach der Winterruhe, die allerdings nicht in allen Verbreitungsgebieten abgehalten wird. Zwischen den Männchen kommt es während der Paarungszeit regelmäßig zu heftigen Kämpfen um die Weibchen. Die Tragezeit beträgt durchschnittlich 60 bis 70 Tage. Ein Gelege umfasst je Alter der Tiere zwischen zehn und zwanzig Eier. In Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur schlüpfen die Jungschlangen nach 60 bis 90 Tagen. Die Schlupfgröße der Jungschlangen weist etwa 25 bis 30 cm auf. Die graubraune Grundfärbung ist durchsetzt mit dunklen Fleckenmustern. Die adulte Ausfärbung wird mit rund drei Jahren erreicht. Ein Fleckenpython kann je nach Unterart ein Alter von 10 bis 15 Jahren erreichen. In seltenen Fällen, und bei guter Pflege, sollen sie auch ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen können.

Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

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