Bahamaente

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Bahamaente

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Familie: Entenvögel (Anatidae)
Unterfamilie: Enten (Anatinae)
Tribus: Schwimmenten (Anatini)
Gattung: Eigentliche Schwimmenten (Anas)
Art: Bahamaente
Wissenschaftlicher Name
Anas bahamensis
Linnaeus, 1758

IUCN-Status
Least Concern (LC)

Die Bahamaente (Anas bahamensis) gehört zur Familie der Entenvögel (Anatidae) und zählt zur Gattung der Eigentlichen Schwimmenten (Anas). Im Englischen wird die Art White-cheeked Pintail genannt (IUCN, 2014).

Inhaltsverzeichnis

Unterarten

Beschreibung

Das Gefieder beider Geschlechter ist braun, wobei das Gefieder des Weibchens etwas matter ist. Die Wangen und die Kehle sind weiss befiedert. Neben der Größe und der Farbintensität des Gefieders gibt es keine großen Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Markantes Zeichen ist ein roter Fleck rechts und links am Schnabelansatz, der beim Männchen etwas deutlicher ausgeprägt ist.

Das Gewicht erwachsener Tiere beträgt rund 500 g. Bei Erregung stellt sich beim Männchen eine leichte Federhaube auf dem Kopf auf. Die Stimme der Bahamaente variiert zwischen den Geschlechtern stark. Die Stimme des Weibchens gleicht einem "quaken", die des Männchens gleicht einem "surren".

Verbreitung

Die 3 Unterarten verteilen sich über die gesamten Süd- und Mittelamerikanischen Kontinente sowie Kuba und der Inselgruppe der Galápagos. Sie bevorzugen brackiges und salziges flaches Gewässer. Es können sowohl vegitationsarme aber auch Mangrovengegenden sein.

Ernährung

Bahamaenten ernähren sich ausschließlich von Pflanzlichem, daß beim Gründeln aufgenommen wird.

Fortpflanzung

Der Beginn der Fortpflanzung ist abhängig vom jeweiligen Verbreitungsareal. Bei den in der Karibik beheimateten Bahamaenten liegt der Beginn der Brutzeit im Juni und Juli, die auf den Kleinen Antillen lebenden Enten brüten im August bis November, bei den in Südamerika ist die Brutzeit im Mai bis Oktober und bei denen auf den Galápagos-Inseln lebenden Populationen im Oktober bis Juli.

Das Weibchen legt zwischen 8 und 12 hellbraune Eier, die rund 26 Tage bebrütet werden. Die etwa 30 g schweren Küken sind Nestflüchter und folgen nach dem Schlupf der Mutter. Die Flugfähigkeit wird nach ca. 8 Wochen erreicht, die Geschlechtsreife nach etwa einem Jahr.

Anhang

Literatur und Quellen

  • Prof. Dr. Dr. hc Bernhard Grzimek: Grzimeks Tierleben. Band 7-9 Vögel. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG München (1993) ISBN 3-423-05970-2
  • Gottfried Mauersberger, Wilhelm Meise: Urania Tierreich, 7 Bde., Vögel.Urania, Stuttgart (1995) ISBN 3423032049
  • Einhard Bezzel, Roland Prinzinger: Ornithologie, Utb, 1990, ISBN 3800125978
  • Hans-Heiner Bergmann: Die Biologie des Vogels. Aula, 1987, ISBN 389104447X

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